Konzert-Highlights: Bruno Mars, Pulp, Nick Cave & mehr in Berlin und Potsdam
Konzert-Highlights: Bruno Mars, Pulp, Nick Cave & mehr

Bruno Mars im Olympiastadion: Drei Konzerte mit Anderson Paak

Bruno Mars tritt an drei aufeinanderfolgenden Tagen im Berliner Olympiastadion auf. Der Sänger aus Honolulu wird dabei von Anderson Paak unterstützt, mit dem er 2021 das Soul-Album „An Evening with Silk Sonic“ veröffentlichte. Mars wird oft als möglicher Thronerbe von Michael Jackson gehandelt und feierte Welthits wie „Grenade“ (2010) oder „Uptown Funk“ (2014). Nach einem neunjährigen Engagement im MGM-Hotel in Las Vegas und dem eher verhaltenen Erfolg seines jüngsten Albums „The Romantic“ kehrt er nun auf die große Bühne zurück.

Pulp: Britpop-Comeback in Berlin

Die Britpop-Helden Pulp sind nach 24 Jahren Schaffenspause mit einem neuen Album zurück. Mastermind Jarvis Cocker formte aus seiner Empathie für die „Common People“ grandiose Songs und machte die Band zu emblematischen Working Class Heroes. Ihr Comeback gilt als eines der wichtigsten Ereignisse des Britpop-Sommers.

Meute: Techno auf Blasinstrumenten

Die elfköpfige Hamburger Marching-Band Meute hat mit ihrem treibenden Sound aus Blechblasinstrumenten den Techno revolutioniert und den Ruf von Blaskapellen aufpoliert. Seit 2015 sind sie weltweit auf Tour, spielten auf dem Coachella-Festival und im Wiener Konzerthaus und steuerten Songs zum Soundtrack von „Babylon Berlin“ bei.

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Nick Cave & The Bad Seeds: Vom Dunkelfürsten zum Titanen

Nick Cave, 1957 im australischen Warracknabeal geboren, begann seine Karriere als Extremsänger bei The Birthday Party. Nach dem Umzug nach West-Berlin 1982 gründete er The Bad Seeds und wurde zum Kraftzentrum der Postpunk-Szene. Sein Oszillieren zwischen extremen Ausbrüchen und einfühlsamem Crooning prägt sein Werk. Nach dem Tod seines Sohnes 2015 wurde Cave auf der Bühne zugänglicher und veröffentlichte 2024 mit „Wild God“ vielleicht die kraftvollste Platte seiner Karriere.

Pixies: Indierock-Pioniere live

Die Pixies aus Boston waren in den späten 80ern Wegbereiter des Alternative Rock. Mit Songs wie „Where Is My Mind“ und „Debaser“ wurden sie zu Ikonen. Nach einer zwölfjährigen Pause und der Reunion 2004 leben sie vor allem in ihren alten Songs und energiegeladenen Konzerten weiter.

Foo Fighters: Verlässlicher Rock-Act seit 30 Jahren

Dave Grohl, ehemaliger Schlagzeuger von Nirvana, formte nach dem Tod von Kurt Cobain die Foo Fighters. Mit ihrer charismatischen Präsenz und kontinuierlich weiterentwickeltem Hardrock haben sie sich trotz fehlendem „Smells Like Teen Spirit“-Moment fest in die Rock-Annalen eingeschrieben. Sie haben 15 Grammys gewonnen.

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