Los Angeles – Hollywoodstar Dakota Johnson (36) schlüpft für den Kurzfilm „Flesh Impact“ in die Rolle der Filmlegende Marilyn Monroe († 36). Mit platinblonden Locken, roten Lippen und dem berühmten Schönheitsfleck ist die „Fifty Shades of Grey“-Darstellerin kaum wiederzuerkennen. Der 17-minütige Film von Regisseurin Maggie Gyllenhaal (48) feiert im September 2026 bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig seine Weltpremiere.
Was wäre, wenn Marilyn Monroe überlebt hätte?
Anders als eine klassische Biografie erzählt „Flesh Impact“ keine chronologische Lebensgeschichte. Stattdessen stellt der Kurzfilm eine bewegende Frage: Was wäre gewesen, wenn Marilyn Monroe nicht am 4. August 1962 im Alter von nur 36 Jahren gestorben wäre? Das Projekt entstand anlässlich ihres 100. Geburtstags – Monroe wurde 1926 geboren und hätte 2026 ihren runden Ehrentag gefeiert.
Dakota Johnson verkörpert Monroe auf dem Höhepunkt ihres Ruhms, kurz vor ihrem Tod. „Ich war schon immer von Marilyn Monroe fasziniert“, erklärte Maggie Gyllenhaal. „Wir zeigen die zeitlose Ikone, die wir kennen und lieben, durch eine moderne Perspektive, die ihre Geschichte zurückerobert.“ Die große Frage: „Was wäre aus ihr geworden, wenn sie noch 60 Jahre länger gelebt hätte? Was wäre an den Werken, die sie heute schaffen würde, vielleicht anders?“, so Gyllenhaal gegenüber „Vanity Fair“.
Ellen Burstyn als alternative Marilyn
Eine besondere Wendung bietet die Besetzung von Oscar-Preisträgerin Ellen Burstyn (93), die eine ältere Version von Monroe spielt. Burstyn, die 1975 den Oscar als beste Hauptdarstellerin für „Alice lebt hier nicht mehr“ gewann, verkörpert eine Monroe, die die Welt nie kennenlernen durfte – eine fiktive Figur, die nur in dieser alternativen Realität existiert. „Ich wollte ihr die Möglichkeit geben, sich auf eine Weise auszudrücken, die sie zu Lebzeiten vielleicht nie hatte“, fügte Gyllenhaal hinzu.
Premiere in Venedig, Veröffentlichung ungewiss
„Flesh Impact“ wird außerhalb des Wettbewerbs bei den Filmfestspielen von Venedig im September 2026 uraufgeführt. Wo der Kurzfilm danach zu sehen sein wird, ist noch nicht bekannt. Die 48-jährige Regisseurin Maggie Gyllenhaal, Schwester von Jake Gyllenhaal, hat mit diesem Projekt ein künstlerisches Experiment geschaffen, das Monroes Vermächtnis neu interpretiert und die Frage nach dem ungelebten Leben einer Legende stellt.



