„Die Camino-Therapie“: Jakobsweg als Schauplatz für Selbstfindung und zweite Chancen
„Die Camino-Therapie“: Jakobsweg als Selbstfindungsort

Handlung und Hauptfiguren

In „Die Camino-Therapie“ begleiten die Zuschauer die Protagonistin Fred (Alexandra Lamy) auf einer Pilgerreise auf dem Jakobsweg. Fred, eine gestresste Geschäftsfrau, wird von ihrem Chef gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Widerwillig macht sie sich auf den Weg nach Santiago de Compostela. Unterwegs trifft sie auf den jungen Adam (Julien Le Berre), der mit eigenen Problemen kämpft. Gemeinsam trotzen sie den Strapazen des Weges und lernen, sich ihren inneren Konflikten zu stellen.

Besetzung und Regie

Regie führt der französische Filmemacher Éric Besnard, der bereits mit Filmen wie „Das Leben ist ein Fest“ Erfolge feierte. Neben Alexandra Lamy und Julien Le Berre sind weitere Darsteller wie Lionel Abelanski und Marie Petiot zu sehen. Der Film wurde an Originalschauplätzen in Frankreich und Spanien gedreht, was authentische Landschaftsaufnahmen ermöglicht.

Kinostart und Verleih

„Die Camino-Therapie“ startet am 2. Juli 2026 in den deutschen Kinos. Der Verleih erfolgt durch die Plaion Pictures GmbH. Der Film hat eine Laufzeit von 98 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. In Frankreich kam der Film bereits im Mai 2026 in die Kinos und verzeichnete dort über 500.000 Besucher.

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Kritiken und Erwartungen

Die französische Presse lobt vor allem die Chemie zwischen den Hauptdarstellern und die stimmungsvollen Bilder des Jakobswegs. „Ein warmherziger Film über die Kraft des Aufbruchs“, schreibt die französische Zeitung „Le Figaro“. Auch in Deutschland wird der Film mit Spannung erwartet, da das Thema Jakobsweg hierzulande eine große Fangemeinde hat. Der Film bietet eine Mischung aus Drama und leichter Komödie, die an frühere Werke wie „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ erinnert.

Hintergrund: Jakobsweg im Kino

Der Jakobsweg dient immer wieder als Filmkulisse für Geschichten über Selbstfindung und Neuanfang. Bekannte Beispiele sind „The Way“ mit Martin Sheen oder „Ich bin dann mal weg“ nach dem Buch von Hape Kerkeling. „Die Camino-Therapie“ reiht sich in diese Tradition ein und bietet eine frische Perspektive aus französischer Sicht. Regisseur Éric Besnard betont in Interviews, dass es ihm nicht um religiöse Aspekte ging, sondern um die universelle Erfahrung des Wanderns als Metapher für den Lebensweg.

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