Seit Jahren ranken sich Gerüchte um die Nachfolge von Daniel Craig als James Bond. Idris Elba, 53, galt lange als einer der vielversprechendsten Kandidaten. Doch der britische Schauspieler, bekannt aus Serien wie „The Wire“ und „Luther“ sowie Filmen wie „Fast & Furious: Hobbs & Shaw“, hat nun klargestellt: Er war nie wirklich im Rennen. Gegenüber dem Männermagazin „GQ“ äußerte er sich nun deutlich zu den Spekulationen und erklärte, warum er einen schwarzen James Bond für unwahrscheinlich hält.
Realistische Markteinschätzung
Elba betonte, dass es Märkte gebe, die auf einen schwarzen Bond nicht ansprechen würden. „James Bond ist auf der ganzen Welt groß. Und das Publikum wird nicht auf einen schwarzen Mann, einen afrikanischen Mann, stehen, der Bond spielt“, sagte er. Diese Einschätzung basiere auf realistischen Gegebenheiten, auch wenn sie bedauerlich sei.
Keine Notwendigkeit für Veränderung
Der Schauspieler sieht keine Notwendigkeit, die Rolle an moderne Erwartungen anzupassen. „Bond ist so unrealistisch, dass ein Hauch von Realität gut ist, aber wir sollten nicht versuchen, ihn woke zu machen“, erklärte Elba. Stattdessen solle man dem treu bleiben, was Bond ausmache: Eskapismus. „Versucht nicht, dem Geschmack der Welt gerecht zu werden. Seid einfach Bond.“
Die Suche nach dem neuen 007
Die Suche nach dem nächsten Bond-Darsteller läuft bereits auf Hochtouren. Amazon MGM Studios hatte Mitte Mai mitgeteilt, dass die Auswahl in vollem Gange sei. Neben Aaron Taylor-Johnson, Callum Turner und Jacob Elordi wird auch Louis Partridge als möglicher Kandidat gehandelt. Daniel Craig hatte die Rolle zuletzt in „Keine Zeit zu sterben“ (2021) gespielt, seinem fünften und letzten Bond-Film.
Elbas Aussagen dürften die Diskussion um die Zukunft der Filmreihe weiter anheizen. Während einige Fans eine modernere Interpretation fordern, plädiert der Schauspieler für Kontinuität und betont den Unterhaltungswert der Figur.



