Mehr als drei Jahrzehnte nach dem Riesenerfolg von „Der bewegte Mann“ kehrt die Kultkomödie mit einer Fortsetzung zurück. Til Schweiger (62) schlüpft erneut in die Rolle des naiven Herzensbrechers Axel Feldheim. Der neue Film trägt den Titel „Der bewegte Mann – Reloaded“ und soll 2026 in die Kinos kommen.
Der Originalfilm: Ein Meilenstein des deutschen Kinos
Das Original aus dem Jahr 1994 gehört mit über 6,5 Millionen Kinobesuchern zu den erfolgreichsten deutschen Kinofilmen aller Zeiten. Regisseur Sönke Wortmann (66) inszenierte die Komödie nach den Comics von Ralf König (65). Der Film machte Til Schweiger mit seiner Rolle zum Star und holte schwule Lebenswelten aus der Subkultur in den Mainstream. Homosexualität wurde im Kino massentauglich – mit Witz gegen Vorurteile.
Im ersten Film wird Axel nach einer Affäre von seiner Freundin Doro (Katja Riemann) vor die Tür gesetzt. Auf der Suche nach einer Bleibe landet der Frauenheld ausgerechnet in einer schwulen Wohngemeinschaft bei Norbert (Joachim Król). Es folgen Missverständnisse und turbulente Verwicklungen rund um Liebe, Freundschaft und Familie.
Die Handlung der Fortsetzung
Die Geschichte setzt rund 30 Jahre nach den Ereignissen des ersten Films ein. Axel taucht nach langer Funkstille überraschend auf der Hochzeit seines schwulen Sohnes auf. Sein plötzliches Erscheinen bringt das eingespielte Patchwork-Leben von Doro und Norbert gehörig durcheinander. Zwischen Midlife-Krisen, Babyplänen und der Frage, was Familie eigentlich bedeutet, wartet erneut eine Mischung aus Herz und Humor.
Neben Til Schweiger sind auch Jan Josef Liefers (61), Marie Bäumer (57) und Rufus Beck (68) mit von der Partie. Das Drehbuch stammt von Judy Horney (47) und Martin Gypkens (57). Regie führt nicht mehr Sönke Wortmann, sondern Hermine Huntgeburth (68), bekannt für Filme wie „Die weiße Massai“.
Produktion und Hintergründe
Wie der Branchen-Dienst „The Spot“ meldet, befindet sich das Projekt bereits in der Vorproduktion. Ein genauer Starttermin der Dreharbeiten steht noch nicht fest. Die Fans dürfen sich auf eine gelungene Mischung aus Nostalgie und neuen Geschichten freuen. Ob die Fortsetzung an den Erfolg des Originals anknüpfen kann, bleibt abzuwarten – die Erwartungen sind hoch.



