Schlüsselübergabe im Patrizierweg
Am Mittwoch wurde im Potsdamer Stadtteil Stern symbolisch der Schlüssel für die Neubauten im Patrizierweg an die Sozialbeigeordnete Brigitte Meier (SPD) übergeben. Die Anlage umfasst einen Sandkasten, Spielgeräte und Sitzbänke – alles auf die künftigen Bewohner zugeschnitten. In wenigen Wochen werden die ersten Familien einziehen.
Das Projekt ist das dritte im Rahmen des städtischen Sonderbauprogramms zur Schaffung von Wohnraum. Es richtet sich gezielt an bedürftige Familien: Rund 60 Prozent der Wohnungen sind für bisher wohnungslose Familien vorgesehen, 40 Prozent für geflüchtete Familien, die derzeit überwiegend im Wohnungsverbund an den Kopfweiden untergebracht sind.
Schließung des Wohnungsverbunds Kopfweiden
Der Umzug in die neuen Wohnungen ist auch mit der Schließung des Wohnungsverbunds an den Kopfweiden verbunden, der bald aufgegeben wird. Die Stadt plant, die Einrichtungen dort aufzulösen und die Bewohner in dezentrale, dauerhafte Wohnungen zu integrieren. Mit dem Neubau im Patrizierweg wird ein weiterer Schritt in diese Richtung getan.
Sozialbeigeordnete Brigitte Meier betonte bei der Schlüsselübergabe die Bedeutung des Projekts: „Jede Familie verdient ein Zuhause, das Sicherheit und Perspektive bietet. Mit diesem Neubau schaffen wir nicht nur Wohnraum, sondern auch Lebensqualität für diejenigen, die es am dringendsten brauchen.“
Sonderbauprogramm der Stadt Potsdam
Das Sonderbauprogramm wurde von der Stadt Potsdam ins Leben gerufen, um die angespannte Wohnungssituation für benachteiligte Gruppen zu entschärfen. Insgesamt sind mehrere Projekte geplant, von denen nun das dritte fertiggestellt wurde. Die Wohnungen sind barrierefrei und energieeffizient gebaut und bieten Platz für insgesamt rund 100 Personen.
Die Stadtverwaltung arbeitet eng mit sozialen Trägern zusammen, um die Belegung und Betreuung der Familien sicherzustellen. Ziel ist es, langfristige Wohnperspektiven zu schaffen und Obdachlosigkeit nachhaltig zu reduzieren.



