Morgen startet „Spider-Man: Brand New Day“ in den deutschen Kinos. BILD hat den Film bereits gesehen und verrät: Tom Holland (30) spielt den einsamsten Peter Parker seiner Karriere. Dieser Artikel bleibt spoilerfrei.
Rückblick: Was geschah in „No Way Home“?
Vier Jahre sind seit den Ereignissen des letzten Films vergangen. Ein Zauber löschte jede Erinnerung an Peter Parker. Seine große Liebe MJ (Zendaya, 29) kennt ihn nicht mehr, sein bester Freund Ned (Jacob Batalon, 29) ebenfalls. Zudem verlor Peter seine Tante May (Marisa Tomei, 61). Statt mit den Avengers die Welt zu retten, lebt der Netzschwinger inzwischen allein in einem schäbigen Apartment und näht seinen Anzug selbst. An diesem Tiefpunkt setzt „Brand New Day“ an.
Zendaya warnte: „Bringt Taschentücher mit“
Schon Wochen vor dem Kinostart hatte Zendaya die Fans gewarnt. Auf die Frage, ob die Zuschauer weinen werden, antwortete die Schauspielerin mit einem klaren „Ja“ und verriet, dass sie selbst beim Anschauen mehrfach mit den Tränen gekämpft habe. BILD kann bestätigen: Emotional ist der vierte Solo-Film von Tom Holland als Spider-Man auf jeden Fall. Die gesamte Welt hat Peter Parker vergessen – am meisten schmerzt, dass MJ sich nicht an ihn erinnert.
So einsam war Peter Parker noch nie
Die Story des neuen Films fokussiert sich auf Verlust und Einsamkeit. Noch nie wirkte Peter Parker derart auf sich allein gestellt. Die Menschen, die ihm am wichtigsten waren, erinnern sich nicht an ihn. Seine alte Welt existiert praktisch nicht mehr. Ausgerechnet der Superheld mit den flotten Sprüchen muss sich fragen: Wie macht man weiter, wenn niemand mehr auf einen wartet? Selbst Bruce Banner (Mark Ruffalo, 58) kann sich nicht mehr an ihn erinnern.
Ein anderer Spider-Man
Statt auf den nächsten Avengers-Auftritt oder Weltuntergang schaut der Film vor allem auf Peter selbst. Auf Verlust. Auf Einsamkeit. Und auf die Suche nach einem Platz in einer Welt, die ihn längst vergessen hat. Wer nach fünf Jahren auf Tom Hollands Rückkehr gewartet hat, bekommt einen deutlich anderen Spider-Man zu sehen – nicht den dramatischsten Film der Reihe, aber sicher den einsamsten und traurigsten Peter Parker, den Marvel je auf die Leinwand gebracht hat.



