Lufthansa konkretisiert Stellenabbau: Programm New Ways startet
Lufthansa konkretisiert Stellenabbau: Programm New Ways

Die Lufthansa setzt ihren Sparkurs fort. Der Konzern hat das Programm „New Ways“ gestartet, das den Abbau von 4000 Stellen bis 2030 vorsieht. Lange hatten die Beschäftigten auf Details warten müssen – nun werden die Pläne konkret. Unternehmens-Reporter Jens Koenen vom Handelsblatt ordnete die Entwicklungen im Podcast „Handelsblatt Today“ ein.

Hintergründe des Stellenabbaus bei Lufthansa

Das Programm betrifft die Deutsche Lufthansa AG. Laut Koenen handelt es sich um den Beginn eines umfassenden Umbaus. „Mit New Ways beginnt ein schmerzhafter, aber notwendiger Umbau für die Lufthansa“, sagte er. Die genauen Abteilungen, in denen Jobs wegfallen, sollen schrittweise kommuniziert werden. Der Stellenabbau sei Teil einer langfristigen Strategie zur Effizienzsteigerung, betont der Experte. Ende September 2025 hatte der Konzern den Abbau von 4000 Stellen bis Ende des Jahrzehnts angekündigt. Mit New Ways wird nun der Fahrplan konkret.

Auswirkungen auf Passagiere

Für Fluggäste könnte der Stellenabbau spürbare Folgen haben. Koenen zufolge ist es möglich, dass Serviceleistungen reduziert oder Prozesse automatisiert werden. Gleichzeitig wolle die Lufthansa ihr Angebot aufrechterhalten. Die Passagiere müssten jedoch mit längeren Wartezeiten oder veränderten Buchungsmodalitäten rechnen. Die genauen Veränderungen werden in den kommenden Monaten erwartet.

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Waldbrände in Frankreich und Spanien – eine neue Herausforderung für Europa

Parallel zu den unternehmensinternen Umstrukturierungen bei der Lufthansa erschüttern massive Waldbrände Südeuropa. In Frankreich und Spanien kämpfen Einsatzkräfte gegen unkontrollierte Feuer, die ganze Landstriche bedrohen. Die Brände überfordern die Feuerwehren und zwingen die EU zu einem Strategiewechsel in der Brandbekämpfung. Handelsblatt-Korrespondentin Friederike Hofmann erläutert im Podcast, dass die wirtschaftlichen Schäden enorm sind. „Die Brände zeigen, dass Europa ohne eine koordinierte Strategie nicht mehr Herr der Lage wird“, so Hofmann. Neben der Zerstörung von Immobilien und Infrastruktur leiden vor allem der Tourismus und die Landwirtschaft.

Die wirtschaftlichen Folgen der Brände

Die Kosten der Waldbrände sind zweistellig: Versicherungen melden steigende Schadenssummen, und die betroffenen Regionen fordern Hilfen von der EU. Experten warnen, dass ohne nachhaltige Maßnahmen die Feuer jedes Jahr verheerender werden. Europa müsse in Frühwarnsysteme und besser ausgerüstete Einsatzkräfte investieren, betont Hofmann. Die Brände verdeutlichen die Dringlichkeit einer gemeinsamen europäischen Präventionspolitik, die weit über nationale Grenzen hinausgeht.

Während Lufthansa mit dem Programm „New Ways“ die Weichen für die Zukunft stellt, zeigen die Brände in Südeuropa, wie verwundbar Europa gegenüber Naturkatastrophen ist. Beide Themen – der Arbeitsplatzabbau und die Klimafolgen – werden die Diskussionen in den kommenden Monaten prägen. Der Podcast „Handelsblatt Today“ von Nele Dohmen und Christian Heinemann bietet dazu exklusive Einblicke und Analysen.

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