Akkordeon-Sammler Dieter Plinke: Tausend Instrumente in Berliner Ausstellung
Akkordeon-Sammler Dieter Plinke: Tausend Instrumente

Berlin erlebt derzeit ein musikalisches Highlight: Die Wanderausstellung „Jahr des Akkordeons“ macht Station im Europa-Center und präsentiert eine der umfangreichsten Ziehharmonika-Sammlungen weltweit. Hinter dieser beeindruckenden Kollektion steht der Sammler Dieter Plinke, der über Jahrzehnte hinweg rund tausend Instrumente zusammengetragen hat.

Eine Leidenschaft für das Akkordeon

Dieter Plinke, ein gebürtiger Berliner, hat sich der Ziehharmonika verschrieben. Seine Sammlung umfasst nicht nur klassische Modelle, sondern auch seltene historische Stücke aus verschiedenen Epochen und Ländern. Die Ausstellung gibt Einblicke in die Entwicklung des Instruments vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Die Wanderausstellung im Europa-Center

Die Schau ist noch bis zum Ende des Jahres im Europa-Center zu sehen. Besucher können nicht nur die Instrumente bestaunen, sondern auch interaktive Stationen nutzen, um selbst die Klänge der Akkordeons zu erleben. Begleitend werden Workshops und Vorträge angeboten, die die Geschichte und Bauweise des Instruments näherbringen.

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Plinke selbst betont die kulturelle Bedeutung des Akkordeons: „Es ist ein Instrument, das in vielen Musiktraditionen verwurzelt ist – von der Volksmusik bis zum Jazz. Meine Sammlung soll zeigen, wie vielfältig die Ziehharmonika ist.“

Ein Leben für die Musik

Der Sammler begann bereits in seiner Jugend, Akkordeons zu sammeln. Was als Hobby startete, entwickelte sich zu einer ernsthaften Leidenschaft. Heute umfasst seine Kollektion seltene Stücke wie ein Akkordeon aus dem 19. Jahrhundert mit handbemaltem Balg oder ein Modell, das einst auf den Bühnen der Pariser Music Halls gespielt wurde.

Die Ausstellung wird von einem Katalog begleitet, der die Geschichte jedes einzelnen Instruments dokumentiert. Für Plinke ist es wichtig, dass die Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich bleibt: „Diese Instrumente sollten nicht in Kisten verstauben. Sie sind gemacht, um gespielt und gehört zu werden.“

Praktische Informationen

Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Weitere Termine der Wanderausstellung in anderen Städten Deutschlands sind bereits in Planung.

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