„Glanz Null“: Apsilons zweites Album ist da
Der Berliner Rapper Apsilon hat sein zweites Album „Glanz Null“ veröffentlicht. In einem Gespräch mit der Bezirksreporterin Miriam Schaptke spricht er über das Weltgeschehen, Desillusionierung und die Bedeutung von Zuhause. „Moabit ist Zuhause“, betont der Künstler, der in Berlin-Moabit aufgewachsen ist.
Politik und Persönlichkeit
Das Album sei nicht nur politisch, sondern auch sehr persönlich, erklärt Apsilon. Es reflektiere seine Sicht auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und seine eigene Biografie. „Ich will nicht nur Unterhaltung bieten, sondern auch zum Nachdenken anregen“, so der Rapper. Die Texte auf „Glanz Null“ beschäftigen sich mit Themen wie Ungerechtigkeit, Identität und dem Gefühl der Heimatlosigkeit in einer globalisierten Welt.
Moabit als Ankerpunkt
Trotz aller politischen Themen bleibt Moabit ein zentraler Bezugspunkt. Der Stadtteil im Berliner Bezirk Mitte sei für ihn ein Ort der Verwurzelung und Inspiration. „Hier kenne ich jede Ecke, hier fühle ich mich sicher“, sagt Apsilon. Diese Verbundenheit spiegelt sich auch in der Musik wider: „Die Sounds und Beats, die ich wähle, haben immer etwas von der Straße, von Moabit.“
Hoffnung in düsteren Zeiten
Auf die Frage nach Hoffnung in Zeiten von Krisen und Kriegen antwortet Apsilon: „Ich bin kein naiver Optimist, aber ich glaube an die Kraft der Gemeinschaft. Musik kann Brücken bauen und Menschen zusammenbringen.“ Das Album solle daher nicht nur kritisieren, sondern auch Mut machen. „Glanz Null“ sei ein Aufruf, sich nicht entmutigen zu lassen und für eine bessere Zukunft einzustehen.
Veröffentlichung und Rezeption
Das Album „Glanz Null“ ist am 24. Juli 2026 erschienen und wird von Fans und Kritikern gleichermaßen diskutiert. Apsilon selbst zeigt sich zufrieden: „Ich habe alles gegeben, was ich habe. Der Rest liegt bei den Hörern.“



