Bülent Ceylan gibt sein Operndebüt in Mozarts "Entführung aus dem Serail"
Bülent Ceylan debütiert an der Staatsoper Berlin als Bassa Selim

Bülent Ceylan, bekannt als Comedian und Metal-Musiker, gibt sein Debüt an der Staatsoper Berlin: In Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ spielt er den Pascha Bassa Selim. Die Rolle ist eine Sprechrolle, doch die Inszenierung von Andrea Moses nutzt Ceylans komödiantisches Talent, indem er das Geschehen kommentiert und unerwartet früh auf die Bühne stürmt.

Warum ein weiteres Genre?

Auf die Frage, warum er sich nun auch der Oper widme, erklärt Ceylan: „Weil die Staatsoper auf mich zukam. Erst dachte ich, ich solle singen, aber Bassa Selim ist eine Sprechrolle.“ Die Regisseurin Andrea Moses habe betont: „Wenn wir den Bülent schon haben, dann richtig.“ So sei er nicht nur Bassa, sondern auch Comedian, der das Geschehen kommentiert und viel zu früh auf die Bühne rennt. „Wer sich mit Oper nicht auskennt, könnte meinen, so müsse es sein: Vorhang auf, Bülent kommt.“

Respekt zwischen Comedy und Klassik

Die Zusammenarbeit mit Dirigent Thomas Guggeis sei harmonisch verlaufen: „Thomas Guggeis, der Dirigent, fand’s okay. Ist ja nicht selbstverständlich, die Ouvertüre zu stören. Aber wir wertschätzen einander, ich respektiere die Musik, er die Comedy.“

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Ceylan, der ursprünglich Rockmusiker war und im September sein zweites Heavy-Metal-Album veröffentlicht, sieht die Opernrolle als logische Erweiterung seines künstlerischen Spektrums. Die Premiere findet in Berlin statt.

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