Der Rapper und Musiker Danger Dan, bürgerlich Daniel Pongratz, hat ein neues Album angekündigt. Im Interview mit der Berliner Morgenpost spricht er über die Entstehung der Platte, persönliche Krisen und seine anstehende Tournee. „Ich gehe da gestärkt raus“, sagt er mit Blick auf die vergangenen Jahre.
Neues Album nach schwieriger Phase
Das Album trägt den Titel „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“ und erscheint am 15. September. Es ist das dritte Soloalbum des Künstlers, der zuvor als Teil der Band „Antilopen Gang“ bekannt wurde. Die Songs handeln von gesellschaftlichen Themen, aber auch von persönlichen Erlebnissen. „Ich habe viel verarbeitet“, erklärt Danger Dan. „Die letzten Jahre waren nicht einfach, aber die Musik hat mir geholfen.“
Besonders die Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen haben ihn beschäftigt. „Ich hatte Zeit, mich mit mir selbst auseinanderzusetzen“, sagt er. „Das war manchmal schmerzhaft, aber am Ende bin ich stärker daraus hervorgegangen.“ Das Album sei eine Art Tagebuch dieser Zeit.
Tournee durch Deutschland und Österreich
Begleitend zum Album startet Danger Dan im Oktober eine Tournee. Sie führt ihn durch mehrere Städte in Deutschland und Österreich. „Ich freue mich riesig, endlich wieder live zu spielen“, sagt er. „Die Bühne ist mein Zuhause.“ Die Tour beginnt am 5. Oktober in Hamburg und endet am 30. November in Wien. Weitere Termine sind unter anderem in Berlin, Köln und München geplant.
Die Konzerte sollen eine Mischung aus alten und neuen Songs bieten. „Ich will den Fans etwas bieten“, so Danger Dan. „Es wird laut, emotional und vielleicht auch ein bisschen politisch.“
Kunstfreiheit und Gesellschaftskritik
Der Albumtitel ist programmatisch. Danger Dan nimmt darin Bezug auf die Debatte um Kunstfreiheit und politische Korrektheit. „Ich finde, man sollte alles sagen dürfen, solange man die Konsequenzen trägt“, sagt er. „Aber ich will nicht provozieren um der Provokation willen.“
In seinen Texten setzt er sich mit Themen wie Rassismus, Kapitalismus und sozialer Ungerechtigkeit auseinander. „Ich bin kein Politiker, sondern Künstler“, betont er. „Aber ich habe eine Meinung und die teile ich mit.“
Persönliche Entwicklung und Zukunft
Rückblickend auf seine Karriere zeigt sich Danger Dan zufrieden. „Ich habe viel erreicht, aber ich bin noch nicht am Ende“, sagt er. „Es gibt immer neue Herausforderungen.“ Die Arbeit an dem Album habe ihm geholfen, sich weiterzuentwickeln. „Ich bin heute ein anderer Mensch als vor fünf Jahren“, gesteht er. „Und das ist gut so.“
Die Zukunft sieht er optimistisch. „Ich werde weitermachen, solange es Spaß macht“, sagt er. „Und momentan macht es sehr viel Spaß.“



