Ein 37 Jahre alter Mann ist in der Nacht zu Mittwoch in Fürstenwalde/Spree mit einem E-Scooter schwer gestürzt. Nach Angaben der Polizei verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, als er vom Bahnhofsgelände auf die Straße Am Bahnhof fuhr. Dabei prallte er gegen einen Bordstein und stieß anschließend mit dem Kopf gegen eine Holzbank. Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten umgehend in ein Krankenhaus.
Alkoholisierung als Unfallursache
Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,91 Promille. Damit war der 37-Jährige zum Unfallzeitpunkt deutlich alkoholisiert. Die Polizei wies darauf hin, dass Alkoholkonsum die Fahrfähigkeit erheblich beeinträchtigt und zu solchen schweren Unfällen führen kann. Der genaue Hergang des Unfalls wird noch ermittelt.
Häufigkeit von E-Scooter-Unfällen
Unfälle mit E-Scootern nehmen in Deutschland stetig zu. Laut Statistischem Bundesamt wurden im Jahr 2023 rund 8.700 Unfälle mit E-Scootern registriert, bei denen Personen zu Schaden kamen. Ein hoher Anteil dieser Unfälle steht im Zusammenhang mit Alkoholeinfluss. Die Polizei appelliert daher an alle Nutzer, keine E-Scooter unter Alkoholeinfluss zu fahren.
Der Vorfall in Fürstenwalde zeigt einmal mehr die Gefahren des Fahrens unter Alkoholeinfluss. Der Mann muss nun mit rechtlichen Konsequenzen rechnen, da das Fahren eines E-Scooters mit mehr als 0,5 Promille als Ordnungswidrigkeit gilt und ab 1,1 Promille eine Straftat darstellt.



