Die Komische Oper Berlin bringt mit „Mokka-Hits und Milchbar-Träume“ eine Revue auf die Bühne des Schiller Theaters, die das Lebensgefühl der DDR wieder aufleben lässt. Regisseur Axel Ranisch und Dirigent Adam Benzwi geben Einblicke in ihre Arbeit an der Produktion.
Ein Stück DDR-Geschichte
Die Revue entführt das Publikum in die Welt der Ostberliner Milchbars und Mokka-Stuben, die in den 1960er und 1970er Jahren beliebte Treffpunkte waren. „Es geht um Sehnsucht, um Freiheit und um die kleinen Fluchten aus dem Alltag“, erklärt Ranisch. Die Musik, zusammengestellt von Benzwi, reicht von Schlager bis Jazz und spiegelt die Vielfalt der damaligen Unterhaltungskultur wider.
Herausforderungen der Inszenierung
Ranisch betont, dass die größte Herausforderung darin bestehe, die Nostalgie nicht in Kitsch abgleiten zu lassen. „Wir wollen die Authentizität bewahren, aber auch den heutigen Blick auf diese Zeit zeigen.“ Benzwi ergänzt: „Die Arrangements sind neu, aber der Geist der Originale bleibt erhalten.“
Die Proben laufen auf Hochtouren, die Premiere ist für den kommenden Monat geplant. Das Ensemble besteht aus Sängern und Tänzern der Komischen Oper sowie Gastkünstlern. Karten sind ab sofort erhältlich.
Ein kulturelles Highlight
Die Produktion verspricht, ein Höhepunkt der Spielzeit zu werden. „Mokka-Hits und Milchbar-Träume“ ist nicht nur eine Hommage an die DDR-Kultur, sondern auch ein Stück lebendige Zeitgeschichte. Ranisch und Benzwi laden ein, in Erinnerungen zu schwelgen und gleichzeitig neue Perspektiven zu entdecken.



