Das Filmmuseum Potsdam feiert den 80. Gründungstag der Defa mit einer umfangreichen und vielschichtigen Jubiläumsausstellung. Die Schau setzt bewusst nicht auf bekannte Klassiker wie „Winnetou“ oder „Kleiner Muck“, sondern rückt den Alltag in den Mittelpunkt. Die Sehnsucht, ihm zu entkommen, war ein zentrales Motiv der DDR-Spielfilmproduktion, wie die Ausstellung zeigt.
Alltag als thematischer Schwerpunkt
Statt auf große Abenteuer- oder Märchenfilme zu setzen, konzentriert sich die Ausstellung auf Filme, die das tägliche Leben in der DDR widerspiegeln. Dabei wird deutlich, dass die Defa zwar Unterhaltung bot, aber auch die Realität und die Wünsche der Menschen abbildete. Die Besucher erwartet eine breite Palette an Filmen, die von dramatischen Alltagsgeschichten bis hin zu komödiantischen Einblicken reicht.
Überraschungen für Defa-Fans
Laut Lena Schneider, der Autorin des Artikels, werden Defa-Fans in der Ausstellung vergeblich nach bestimmten Klassikern suchen. Stattdessen bietet die Schau viele Überraschungen und zeigt die erstaunliche Bandbreite der DDR-Spielfilmproduktion. Die Ausstellung ist als Jubiläumsgeschenk des Filmmuseums an die Defa konzipiert und lädt dazu ein, die Vielfalt des ostdeutschen Filmschaffens neu zu entdecken.



