Laura Tonke: Oft daneben, aber immer ganz bei sich
Laura Tonke: Oft daneben, aber immer ganz bei sich

Laura Tonke: Eine Schauspielerin, die sich nicht verbiegt

Laura Tonke ist bekannt für ihre intensiven und oft skurrilen Rollen. Im Interview mit der Berliner Morgenpost spricht sie über ihren Werdegang, die Kunst des Scheiterns und die Wichtigkeit, sich selbst treu zu bleiben. „Ich habe gelernt, dass es okay ist, daneben zu liegen“, sagt die 48-Jährige. „Hauptsache, ich bin ganz bei mir.“

Vom Theater zum Film

Tonke begann ihre Karriere am Theater, bevor sie den Sprung auf die Leinwand wagte. Sie spielte in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen, darunter „Tatort“ und „Der Fall Bruckner“. Ihre Rollen sind oft vielschichtig und zeigen Menschen mit Ecken und Kanten. „Ich mag Figuren, die nicht perfekt sind“, erklärt sie. „Das macht sie menschlich.“

Scheitern als Chance

Die Schauspielerin betont, dass Scheitern ein wichtiger Teil des kreativen Prozesses ist. „Man muss bereit sein, Fehler zu machen“, sagt Tonke. „Nur so kann man wachsen.“ Sie selbst habe viele Rückschläge erlebt, aber diese hätten sie stärker gemacht. „Jeder Misserfolg hat mich gelehrt, mich mehr auf mich selbst zu verlassen.“

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Aktuelle Projekte

Derzeit ist Laura Tonke in der neuen Serie „Die Unverbesserlichen“ zu sehen, die ab März auf ARD läuft. Darin spielt sie eine Frau, die nach einem Schicksalsschlag ihr Leben neu ordnet. „Die Rolle hat mich sehr berührt“, gesteht sie. „Es geht um Verlust und Neuanfang – Themen, die uns alle betreffen.“

Authentizität als Markenzeichen

Kollegen und Regisseure schätzen an Tonke ihre Authentizität. „Sie ist eine der ehrlichsten Schauspielerinnen, die ich kenne“, sagt Regisseur Andreas Kleinert. „Sie scheut sich nicht, auch unangenehme Emotionen zu zeigen.“ Tonke selbst sieht das als ihre Stärke: „Ich kann mich nicht verstellen. Das Publikum spürt, wenn etwas echt ist.“

Privates und Berufliches

Die gebürtige Berlinerin lebt mit ihrer Familie in der Hauptstadt. Sie versucht, Beruf und Privatleben zu trennen, aber die Schauspielerei ist für sie mehr als nur ein Job. „Es ist meine Leidenschaft“, sagt sie. „Ich könnte mir nichts anderes vorstellen.“ Trotz des Erfolgs ist sie bodenständig geblieben. „Ich bin immer noch die Laura von früher“, lacht sie.

Zukunftspläne

Für die Zukunft wünscht sich Tonke weitere herausfordernde Rollen. „Ich möchte mich immer wieder neu erfinden“, sagt sie. „Die Langeweile ist mein größter Feind.“ Auch ein Engagement am Theater schließt sie nicht aus. „Die Bühne ist etwas ganz Besonderes“, schwärmt sie. „Vielleicht kehre ich eines Tages dorthin zurück.“

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