Matthias Lilienthal: Berlin ist endlich wieder uncool
Lilienthal: Berlin ist endlich wieder uncool

Berlin. Der designierte Intendant der Volksbühne, Matthias Lilienthal, hat in einem Interview mit der Berliner Morgenpost seine Pläne für die kommende Spielzeit vorgestellt. Dabei zeigte er sich erfreut darüber, dass Berlin inzwischen wieder als uncool gelte. „Ich bin froh, dass Berlin inzwischen total uncool ist“, sagte Lilienthal. Dies sei eine Chance für die Stadt und das Theater, sich neu zu erfinden.

Ein Schwimmbad für die Volksbühne?

Lilienthal, der sein Amt am 1. August antritt, verriet zudem, dass er ein besonderes Projekt verfolgt: ein Schwimmbad im Theater. „Ich träume von einem Schwimmbad auf der Bühne“, erklärte er. Dies sei eine Idee, die das Theater lebendiger machen und neue Publikumsschichten anziehen solle. Die Planungen seien jedoch noch in einer frühen Phase.

Die kommende Spielzeit

Für die kommende Spielzeit kündigte Lilienthal ein vielseitiges Programm an. Er wolle die Volksbühne als Ort der Begegnung und des Experiments etablieren. „Wir werden sowohl klassische Stücke als auch moderne Inszenierungen zeigen“, so der Intendant. Besonders wichtig sei ihm die Zusammenarbeit mit jungen Künstlern und internationalen Ensembles.

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Lilienthal betonte, dass die Volksbühne ein besonderes Theater sei, das eine einzigartige Atmosphäre biete. „Die Volksbühne hat eine lange Tradition, aber wir müssen uns ständig weiterentwickeln“, sagte er. Er sei zuversichtlich, dass das Theater in den nächsten Jahren wieder zu einem kulturellen Hotspot werde.

Das Interview führte Felix Müller, Leitender Redakteur der Berliner Morgenpost. Es erschien am 2. Juni 2026 um 14:00 Uhr.

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