Postmigrantisches Theater Maxim Gorki Theater: „Es ist ein Abschied, aber kein Ende“
Berlin. Mit einem großen Konzert beenden das Ensemble des Maxim Gorki Theaters und Intendantin Shermin Langhoff die Ära des postmigrantischen Theaters. Von Elena Philipp 14.06.2026, 14:29 Uhr
Tränen und Dankbarkeit prägten den Abend, als Shermin Langhoff und ihr Team auf der Bühne standen. Das Konzert markierte den Höhepunkt der Abschiedsfeierlichkeiten, die unter dem Motto „Es ist ein Abschied, aber kein Ende“ standen. Zahlreiche Gäste aus Kultur und Politik würdigten die Arbeit des Hauses, das über ein Jahrzehnt lang als Vorreiter des postmigrantischen Theaters galt.
Die Intendantin betonte in ihrer Rede, dass die Idee des postmigrantischen Theaters weiterleben werde, auch wenn die Ära unter ihrer Leitung nun zu Ende gehe. „Wir haben gezeigt, dass Vielfalt auf der Bühne nicht nur möglich, sondern bereichernd ist“, so Langhoff. Das Programm des Abends umfasste musikalische Darbietungen, die die kulturelle Bandbreite des Ensembles widerspiegelten.
Das Maxim Gorki Theater hatte sich unter Langhoffs Führung zu einem international beachteten Ort für Stimmen entwickelt, die in der deutschen Theaterlandschaft lange unterrepräsentiert waren. Der Abschied fiel daher vielen schwer, doch die Beteiligten zeigten sich zuversichtlich, dass die Impulse des postmigrantischen Theaters nachhaltig wirken werden.



