In Buenos Aires sorgte ein spektakuläres Kunstwerk für Aufsehen: Ein 21 Meter langes Wandbild des argentinischen Fußballstars Lionel Messi wurde innerhalb weniger Tage wieder abgerissen. Das Mural, das den Weltmeister und mehrfachen Ballon d'Or-Gewinner zeigt, war ohne offizielle Genehmigung entstanden.
Fehlende Genehmigung führte zum Abriss
Die Stadtverwaltung von Buenos Aires teilte mit, dass das Kunstwerk illegal errichtet worden sei. Die zuständigen Behörden hätten keine Baugenehmigung erteilt, weshalb das Bild umgehend entfernt werden musste. Künstler und Fans zeigten sich enttäuscht über die Entscheidung.
Kunst im öffentlichen Raum
Das Wandbild war in der Nähe des berühmten Obelisken von Buenos Aires gemalt worden. Es zeigte Messi in einer typischen Pose mit dem Ball. Viele Passanten hatten das Mural bewundert und Fotos gemacht. Die Künstler hofften, dass das Werk dauerhaft bleiben würde.
Die Stadtverwaltung betonte jedoch, dass für jede Art von Kunst im öffentlichen Raum eine Genehmigung erforderlich sei. Diese diene dazu, die Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten. Die Künstler hätten sich vorab an die zuständige Stelle wenden müssen.
Reaktionen auf den Abriss
In den sozialen Medien löste der Abriss des Messi-Murals eine Welle der Empörung aus. Viele Nutzer kritisierten die Stadtverwaltung für ihre rigorose Vorgehensweise. Einige bezeichneten den Abriss als „Kunstfeindlichkeit“. Andere wiederum verteidigten die Entscheidung mit Verweis auf die fehlende Genehmigung.
Die Künstler selbst gaben an, dass sie das Wandbild aus Bewunderung für Messi geschaffen hätten. Sie hätten nicht damit gerechnet, dass es so schnell wieder entfernt wird. Sie planen nun, eine offizielle Genehmigung zu beantragen, um das Mural erneut zu malen.
Messi als Identifikationsfigur
Lionel Messi ist in Argentinien eine absolute Ikone. Sein Triumph bei der Weltmeisterschaft 2022 in Katar hat ihn endgültig zur Legende gemacht. In Buenos Aires gibt es zahlreiche Wandbilder und Denkmäler zu seinen Ehren. Das abgerissene Mural war jedoch besonders groß und auffällig.
Die Stadtverwaltung zeigte sich offen für eine legale Neugestaltung. Wenn die Künstler eine Genehmigung beantragen, könne das Mural in abgewandelter Form oder an einem anderen Ort wieder entstehen. Derzeit prüfen die Behörden, ob der Standort geeignet ist.
Die Diskussion um das Messi-Mural zeigt, wie sensibel das Thema Kunst im öffentlichen Raum ist. Während viele die Freiheit der Kunst betonen, pochen die Behörden auf die Einhaltung von Regeln. In Buenos Aires wird das Wandbild vorerst nur in Erinnerung bleiben.



