In unmittelbarer Nähe des Berliner Hauptbahnhofs hat sich ein neues Museumsquartier etabliert. Das Museum für Naturkunde, der Hamburger Bahnhof, das Futurium und das Medizinhistorische Museum der Charité haben sich zur „MuseumsMeileMitte“ zusammengeschlossen. Dies wurde von der Initiative bekannt gegeben.
Eröffnungsfest mit freiem Eintritt
Gefeiert wird die Neueröffnung am Samstag mit einem Nachbarschaftsfest, bei dem der Eintritt in alle vier Museen kostenlos ist. Die Besucher erwartet ein vielfältiges Programm mit Workshops, Rundgängen, Suchspielen und Filmvorführungen. Die Museen liegen jeweils etwa zehn bis fünfzehn Gehminuten voneinander entfernt.
Hohe Besucherzahlen und gemeinsame Zukunft
Bereits heute ziehen die Einrichtungen jährlich rund zwei Millionen Menschen in das Gebiet. In Zukunft sind gemeinsame Veranstaltungen und Formate geplant, um die kulturelle Vernetzung zu stärken. Till Fellrath, Direktor des Hamburger Bahnhofs, betonte: „Entlang der ehemaligen Berliner Mauer entsteht mit der Nachbarschaft, mit Institutionen und Unternehmen ein Quartier, das die Zukunft der Stadt aktiv mitgestaltet.“
Historische Prägung und Potenzial
Die Initiative erläutert auf ihrer Internetseite, dass das Gebiet lange durch seine Lage im ehemaligen Grenzbereich geprägt war. Diese historische Zäsur habe dazu geführt, dass sich nur punktuell städtisches Leben entwickeln konnte. „Bis heute wirkt das Quartier stellenweise fragmentiert und wenig verbunden – und genau darin liegt sein besonderes Potenzial“, so die Initiative.
Bei Spazierführungen sollen Besucher weniger bekannte Ecken in der Umgebung der Invalidenstraße entdecken können. Die MuseumsMeileMitte verspricht, ein neuer kultureller Anziehungspunkt in Berlin zu werden.



