Schaubühne Berlin expandiert: Neue Spielstätte geplant
Die renommierte Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin startet eine Crowdfunding-Kampagne, um eine neue Studiospielstätte und eine vielseitig nutzbare Probebühne zu schaffen. Das Projekt betrifft das Parterre im benachbarten Gebäude am Kurfürstendamm 156. Sowohl das Haupthaus des berühmten Theaters als auch dieses Gebäude gehören zum denkmalgeschützten „Woga-Komplex“, der zwischen 1925 und 1931 nach den Plänen des Architekten Erich Mendelsohn errichtet wurde.
Das ursprüngliche „Studio“ im Nachbargebäude musste bereits nach kurzer Zeit aufgrund von Sparzwängen geschlossen werden. Nun möchte der Freundeskreis der Schaubühne diese Räumlichkeiten wiederbeleben und mit Leben füllen. Die Crowdfunding-Kampagne soll die notwendigen finanziellen Mittel für die Renovierung und den Umbau bereitstellen.
Details zur Kampagne
Die Spendenaktion läuft bereits und wird von vielen Berliner Bürgerinnen und Bürgern sowie Theaterliebhabern unterstützt. Ziel ist es, einen modernen und flexiblen Raum zu schaffen, der sowohl für Theateraufführungen als auch für Proben genutzt werden kann. Die Schaubühne hofft, damit ihr künstlerisches Angebot erweitern und neue Formate entwickeln zu können.
Der Woga-Komplex ist ein bedeutendes Architekturdenkmal der Moderne. Die Schaubühne selbst ist eines der bekanntesten Theater Deutschlands und hat sich einen Ruf für innovative Inszenierungen erarbeitet. Die Erweiterung um eine zusätzliche Spielstätte soll diesen Erfolg fortsetzen und die kulturelle Landschaft Berlins bereichern.
Unterstützung aus der Bevölkerung
Bereits in den ersten Tagen der Kampagne sind zahlreiche Spenden eingegangen. Der Freundeskreis der Schaubühne zeigt sich optimistisch, das Spendenziel zu erreichen. Die Spenderinnen und Spender erhalten je nach Höhe ihrer Beteiligung verschiedene Dankeschöns, darunter Eintrittskarten und exklusive Führungen.
Die Wiedereröffnung des Studios ist für das kommende Jahr geplant. Die Schaubühne möchte damit nicht nur ihr Raumangebot vergrößern, sondern auch jungen Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform bieten. Die neue Spielstätte soll ein Ort der Begegnung und des kreativen Austauschs werden.



