CSD-Attacke in Berlin: Brandenburgs Innenminister tief erschüttert
CSD-Attacke: Brandenburgs Innenminister erschüttert

Brandenburgs Innenminister Jan Redmann (CDU) hat mit Bestürzung auf die tödliche Attacke am Rande des Christopher Street Days (CSD) in Berlin reagiert. „Der Angriff auf fröhlich feiernde Menschen auf dem CSD in Berlin erschüttert mich zutiefst“, erklärte Redmann laut einer Mitteilung seines Ministeriums. „Es ist ein Angriff auf uns alle, auf unsere freie und offene Gesellschaft.“ Der CDU-Politiker, der offen mit seiner Homosexualität umgeht, betonte die gesellschaftliche Dimension der Tat.

Hintergründe der Tat

Am Samstagabend hatte ein Autofahrer am Berliner Tiergarten, unweit der CSD-Feierlichkeiten, mehr als ein Dutzend Menschen angefahren. Eine 30-jährige Frau erlag noch am Unfallort ihren Verletzungen, mehrere weitere Personen erlitten teils schwere Verletzungen. Die Polizei fahndet nach einem 21-jährigen Mann, der im Verdacht steht, den „Anschlag“ – wie die Ermittler ihn nennen – begangen zu haben. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar, aber die Behörden gehen von einer vorsätzlichen Tat aus.

Reaktionen und Unterstützung

„Ich hoffe, dass die Verletzten schnell und vollständig genesen, den Angehörigen der Verstorbenen gehört unser aller Mitgefühl“, so Redmann weiter. Die Brandenburger Polizei hat ihre Berliner Kollegen bei der Fahndung unterstützt. „Wir tun alles, damit er und etwaige Tatbeteiligte schnell gefasst und die Hintergründe dieser schrecklichen Tat aufgeklärt werden“, ergänzte der Minister. Redmann, der selbst zur LGBTQ+-Community gehört, sieht in der Attacke einen Angriff auf die Grundwerte der Demokratie.

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Politische Einordnung

Der CSD in Berlin ist eine der größten Veranstaltungen der queeren Gemeinschaft in Europa. Die Tat ereignete sich in unmittelbarer Nähe des Festumzugs, der für Toleranz und Akzeptanz wirbt. Politiker aus ganz Deutschland verurteilten den Angriff. Redmanns deutliche Worte unterstreichen die Betroffenheit innerhalb der CDU, die sich auch für die Rechte von LGBTQ+-Menschen einsetzt. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren; die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise.

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