Ein Dorf findet nach der Tragödie zurück ins Leben
Nach einem verheerenden Schiffsunglück steht ein kleines galizisches Dorf vor dem Nichts. Viele Bewohner haben Angehörige verloren, die Gemeinschaft ist traumatisiert. Doch dann entdeckt eine Gruppe von Frauen und Männern eine ungewöhnliche Möglichkeit, mit der Trauer umzugehen: Sie gründen eine „Rondalla“ – eine traditionelle Musikgruppe, die mit Schellen, Tamburinen und Gesang neue Hoffnung gibt.
Die Handlung von „So klingt das Leben“
Im Zentrum des Films steht Andrea, gespielt von Judith Fernández, die mit Energie und Schmiss die Leitung der Rondalla übernimmt. Unter ihrer Führung finden die Dorfbewohner allmählich zurück zu einem gemeinsamen Rhythmus. Der Film zeigt eindrucksvoll, wie Musik heilen und verbinden kann – auch wenn die Wunden tief sitzen.
Regie und Umsetzung
Regisseur Álvaro Gago, bekannt für seine sensiblen Porträts ländlicher Gemeinschaften, gelingt ein einfühlsames Drama, das ohne große Gesten auskommt. Stattdessen setzt er auf authentische Darsteller und die Kraft der Musik. Die Rondalla-Szenen sind mitreißend choreografiert und verleihen dem Film eine besondere Dynamik.
Kritik und Resonanz
Die Filmkritik lobt vor allem die authentische Darstellung der Trauerbewältigung. „Ein leiser, aber eindringlicher Film über den Neuanfang nach einer Katastrophe“, schreibt Eberhard von Elterlein. Die Mischung aus Tragödie und musikalischer Lebensfreude berührt und macht Mut. „So klingt das Leben“ ist eine Hommage an die Widerstandskraft der Menschen und die heilende Kraft der Gemeinschaft.
Start und Besetzung
Der Film startet am 14. Juli 2026 in den deutschen Kinos. Neben Judith Fernández sind weitere Laiendarsteller aus der Region Galizien zu sehen, die dem Film eine besondere Authentizität verleihen. Produziert wurde der Film von der spanischen Firma Esdocu in Koproduktion mit dem deutschen Sender WDR.



