Neuer Intendant verwandelt Berliner Volksbühne in Schwimmbad
Volksbühne Berlin wird zum Schwimmbad umfunktioniert

Berlin erlebt eine kulturelle Sensation: Der designierte Intendant der renommierten Volksbühne hat angekündigt, das traditionsreiche Theater in ein öffentliches Schwimmbad zu verwandeln. Dieser Schritt sorgt für Aufsehen und Diskussionen in der Kulturszene.

Ein radikaler Neuanfang

Der neue Intendant, der sein Amt im nächsten Jahr antreten wird, betont, dass es sich um eine bewusste Entscheidung handelt, um das Theater für ein breiteres Publikum zu öffnen. „Die Volksbühne soll ein Ort der Begegnung und des Austauschs werden“, erklärte er in einem Interview. Statt klassischer Theaterstücke sollen hier künftig Schwimmkurse, Wassergymnastik und kulturelle Veranstaltungen am Beckenrand stattfinden.

Reaktionen aus der Kulturszene

Die Ankündigung hat gemischte Reaktionen hervorgerufen. Während einige die innovative Idee begrüßen, kritisieren andere den Verlust einer traditionsreichen Bühne. „Das ist ein Angriff auf die Berliner Theaterkultur“, sagte ein Sprecher des Kulturrats. Befürworter hingegen sehen darin eine Chance, neue Zielgruppen zu erreichen und das Theater als lebendigen Ort neu zu definieren.

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Umsetzung und Finanzierung

Die Umgestaltung soll in mehreren Phasen erfolgen. Zunächst wird das Foyer in einen Empfangsbereich mit Umkleidekabinen umgebaut. Der ehemalige Zuschauerraum wird zum Hauptbecken mit einer Fläche von 400 Quadratmetern. Die Bühne selbst soll als Sprungturm dienen. Die Kosten werden auf rund 5 Millionen Euro geschätzt, die teils durch öffentliche Mittel, teils durch Sponsoren gedeckt werden sollen.

Kulturelles Programm am Wasser

Neben dem Schwimmbetrieb sollen auch kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Geplant sind Lesungen am Beckenrand, Konzerte auf dem Wasser und Filmvorführungen unter freiem Himmel. „Wir wollen die Grenzen zwischen Kunst und Alltag aufheben“, so der Intendant. Auch die Gastronomie soll neu gestaltet werden: Eine Schwimmbadbar mit Snacks und Getränken rundet das Angebot ab.

Kritik und Bedenken

Kritiker bemängeln vor allem die kurze Planungszeit und die fehlende Bürgerbeteiligung. Der Denkmalschutz könnte ebenfalls ein Hindernis darstellen, da die Volksbühne ein geschütztes Gebäude ist. Der Intendant zeigt sich jedoch zuversichtlich: „Wir haben bereits Gespräche mit den Behörden geführt und sind optimistisch, alle Auflagen erfüllen zu können.“

Die Eröffnung des neuen Schwimmbads ist für den Sommer nächsten Jahres geplant. Ob die Berliner Volksbühne tatsächlich zur Badeanstalt wird, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch: Der neue Intendant sorgt bereits vor Amtsantritt für Gesprächsstoff.

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