Berlin – Der neue Intendant der Berliner Volksbühne, Matthias Lilienthal, gibt heute um 11.00 Uhr im Prater seine Pläne für die erste Spielzeit bekannt. Der 66-jährige Theatermacher übernimmt die Leitung des traditionsreichen Hauses, nachdem sein Vorgänger René Pollesch vor zwei Jahren überraschend verstorben war.
Rückkehr an den Rosa-Luxemburg-Platz
Matthias Lilienthal ist kein Unbekannter an der Volksbühne. Bereits unter dem langjährigen Chef Frank Castorf arbeitete er dort. Später leitete er das Berliner HAU (Hebbel am Ufer) und die Münchner Kammerspiele. Nun kehrt er an den Rosa-Luxemburg-Platz zurück, um die Geschicke des Theaters zu lenken.
Beratendes Team mit prominenten Choreografinnen
Zu seinem beratenden Team gehören unter anderem die international renommierten Choreografinnen Florentina Holzinger und Marlene Monteiro Freitas. Gemeinsam wollen sie frische Impulse setzen und die künstlerische Ausrichtung der Volksbühne neu definieren. Details zu den konkreten Projekten und Inszenierungen sollen im Rahmen der Pressekonferenz vorgestellt werden.
Neue Spielzeit 2026/2027
Die bevorstehende Spielzeit 2026/2027 steht unter dem Zeichen eines Neuanfangs. Lilienthal plant, die Volksbühne als Ort der experimentellen und gesellschaftskritischen Kunst zu positionieren. Erwartet werden unter anderem Kooperationen mit internationalen Künstlern und eine verstärkte Einbindung des Publikums. Die genauen Programmpunkte bleiben bis zur offiziellen Vorstellung geheim.
Die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz zählt zu den bedeutendsten Bühnen Deutschlands. Mit der Rückkehr von Matthias Lilienthal erhofft sich das Haus eine Kontinuität in der künstlerischen Exzellenz und gleichzeitig neue Impulse für die Zukunft.



