Am 17. Mai 1866 wurde Erik Satie geboren. Der französische Komponist lebte in Armut, kleidete sich jedoch stets elegant. Seine Musik unterlief bewusst die traditionellen Regeln und irritierte das Publikum. Satie prägte die Musik des 20. Jahrhunderts nachhaltig.
Sein Leben war geprägt von Widersprüchen: Obwohl er wenig Geld besaß, legte er großen Wert auf eine gepflegte Erscheinung. Seine Kompositionen, wie die berühmten „Gymnopédies“, zeichnen sich durch leise, schwebende Klänge aus, die oft als Vorläufer der Minimal Music gelten.
Satie war bekannt für seine eigenwilligen Anweisungen in den Partituren, etwa „très doux“ oder „avec une grande tristesse“. Er beeinflusste zahlreiche Komponisten nach ihm, darunter Claude Debussy und John Cage. Sein Werk bleibt bis heute ein wichtiger Bestandteil der modernen Klassik.
Der WDR Zeitzeichen-Podcast widmete sich am 17. Mai 2026 dem Leben und Schaffen Erik Saties. Die 15-minütige Folge beleuchtet seine Rolle als Außenseiter und Visionär, der die Musikgeschichte entscheidend mitgestaltete.



