Beim Finale der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Spanien und Argentinien sorgte Popstar Robbie Williams für einen viralen Moment – allerdings nicht wegen seiner fußballerischen Analysen. Der 52-Jährige war spontan im Studio von MagentaTV bei Johannes B. Kerner und Laura Wontorra zu Gast, als ihm ein weißer Brocken aus dem Mund auf das Mikrofon fiel. In den sozialen Medien verbreitete sich schnell der Verdacht, es handle sich um Kokain.
Social Media spekuliert über Kokain
Aufnahmen zeigen, wie Williams den kleinen weißen Klumpen vom Mikrofon wischt und dabei offenbar an seiner Hand hängen bleibt. Als er sich später am Kopf kratzt, hinterlässt er dort den weißen Stoff. Ein Nutzer auf X kommentierte sarkastisch: „Wenn mir ein Stück Koks aus dem Gesicht fällt, klebe ich es mir auch immer an die Stirn, damit ich es später nicht vergesse und weiter verzehren kann.“ Der Beitrag wurde tausendfach geteilt und löste eine Welle von Spekulationen aus.
Williams klärt auf: Es waren Pfefferminzbonbons
Der Sänger reagierte prompt mit einem Video auf Instagram. „Ich möchte mich nur für den Gegenstand entschuldigen, der gestern auf das Mikrofon gefallen ist. Das war äußerst unprofessionell“, sagte er darin. Er beruhigte die besorgten Fans: „Leute haben sich Sorgen gemacht, aber das ist schon in Ordnung, denn ich hatte noch ein paar mehr.“ Dann streckte er die Zunge heraus und zeigte grinsend zwei Pfefferminzbonbons. Zu dem Video schrieb Williams: „Ich bin gerade aufgewacht und fühle mich … minzig.“
Williams‘ Drogenvergangenheit
Die Sorge der Fans war nicht unbegründet: Anfang der 2000er Jahre kämpfte Williams mit schwerer Drogensucht und Alkoholismus. Unter anderem soll er abhängig von dem ADHS-Medikament Adderall gewesen sein. Er war mehrfach in Entzugskliniken, zuletzt 2007. Seitdem ist Williams eigenen Angaben zufolge trocken und clean. Beim WM-Finale trat er zudem mit der Fifa-Hymne „Desire“ auf. Sein letztes Album „Britpop“ war im Januar erschienen und war eine musikalische Zeitreise in die 1990er Jahre.



