In den USA brodelt die Gerüchteküche: Heiratet Pop-Superstar Taylor Swift kommende Woche ihren Verlobten, den Football-Profi Travis Kelce? Die „New York Times“ will erfahren haben, dass Swift ab Donnerstag die Sport- und Konzertarena Madison Square Garden mitten in Manhattan gemietet hat. Fans des Promi-Paares sind elektrisiert, andere vermuten ein Ablenkungsmanöver.
Hochzeitspläne am 3. Juli: Intime Feier und große Party
Seit Wochen heißt es in den Klatschspalten von US-Medien, Swift und Kelce – beide 36 – könnten sich am 3. Juli das Ja-Wort geben. Die Zeitung sieht nun erhärtete Hinweise: Am Donnerstag sei zunächst eine „intime“ Veranstaltung mit rund 100 Gästen im Madison Square Garden geplant, am Freitag dann eine „spektakulärere Feier“ mit rund 1000 Menschen.
Der Sender CNN berichtet, eine Hochzeitsplanungsgesellschaft habe bei den Behörden Genehmigungen für ein großes Event rund um die Arena in Manhattan zwischen dem 2. und 4. Juli beantragt. Der „New York Times“ zufolge sollen mehrere Mitglieder von Kelce' Footballteam Kansas City Chiefs Hotelzimmer in der Nähe reserviert haben.
Plausibilität der Gerüchte: Vorteile der Arena
Die New Yorker Fotografin Andie Furber, die einen Taylor-Swift-Podcast moderiert, hält die Berichte über die Arena für plausibel. „Keine Drohnen und keine Paparazzi kommen herein oder heraus, und Taylor, Travis und ihre Gäste können mehrere Häuserblocks entfernt unterirdisch hineinkommen“, sagte Furber. Zudem sei ihr Idol dort mehrfach aufgetreten.
Laut dem Promi-Magazin „Variety“ rechnet die New Yorker Polizei mit zahlreichen „Swifties“ und Fans von Kelce, die in Zelten rund um das Stadion mit dem Promi-Paar feiern könnten. Andere zweifeln die mediale Detektivarbeit an: Swift sei ein „Glamour-Girl“, sagte ein New Yorker Polizist, der vor der Arena Dienst schob, dem Sender CNN. Sie werde wohl kaum im Madison Square Garden heiraten.
Alternative Hochzeitsorte und Ablenkungsmanöver
In Online-Medien wird dagegen spekuliert, Swift und Kelce hätten die Gerüchte gestreut, um ganz in Ruhe woanders heiraten zu können – auf einer romantischen Insel oder im Ostküsten-Badeort Watch Hill, wo Swift eine Ferienvilla mit Atlantik-Blick besitzt. Das passt eher zum Stil der Verlobung, die das Promi-Paar im August bekanntgegeben hatte. Auf Fotos kniet Kelce in einem Garten voller Blumen vor der 14-fachen Grammy-Gewinnerin und macht Swift einen Heiratsantrag. „Eure Englischlehrerin und euer Sportlehrer werden heiraten“, schrieben sie dazu.
Politische Dimension: Trump und die Hochzeit
Einer hat sich zu den Gerüchten bisher nicht geäußert: US-Präsident Donald Trump. Er will am 4. Juli eine Rede zu 250 Jahren USA in Washington halten, Swift und Kelce könnten ihm die Schau stehlen. „Ich hasse Taylor Swift!“, hatte er noch im Präsidentschaftswahlkampf 2024 erklärt, nachdem die Sängerin Trumps Gegnerin Kamala Harris zu ihrer Favoritin erklärt hatte. Seitdem machen Trump-Anhänger immer wieder Stimmung gegen die angeblich abgehobene und unsoziale Swift, die als die erfolgreichste Musikerin der Gegenwart gilt und mit einem geschätzten Vermögen von zwei Milliarden Dollar auch die reichste sein dürfte. Vielleicht will Trump von dem Promi-Glanz aber auch ein wenig abhaben. Nach der Verlobung hatte er dem Paar ungewohnt artig „viel Glück“ gewünscht, Kelce einen „großartigen Kerl“ und Swift eine „wunderbare Person“ genannt.
Fans und Medien: Zwischen Euphorie und Skepsis
Manche Fans sind verstimmt, denn sie fürchten, die Hochzeit des Jahres zu verpassen. New York sei kurz vor den Feiern zum 250. Gründungstag der USA am 4. Juli und wegen der Fußball-Weltmeisterschaft heillos ausgebucht, klagen sie in Online-Medien.



