Andrew kassierte heimlich Miete für königliche Anwesen
Andrew kassierte heimlich Miete für königliche Anwesen

Ein neuer Bericht des National Audit Office (staatliches Rechnungsprüfungsamt) bringt das britische Königshaus in Erklärungsnot. Demnach lebte Prinz Andrew (66) fast 20 Jahre lang nahezu mietfrei auf dem Anwesen der Royal Lodge und kassierte heimlich Mieteinnahmen durch Untervermietung. Auch seine Töchter Beatrice (37) und Eugenie (36) wohnten jahrelang kostenlos in königlichen Palästen – finanziert von ihrer Großmutter Queen Elizabeth II. (†96) und ihrem Onkel König Charles III. (77).

Andrews Miet-Schummel

Der in Ungnade gefallene Prinz Andrew bewohnte die Royal Lodge seit 2003. Laut dem 56-seitigen Dokument zahlte er nur einen symbolischen Betrag an den Crown Estate. Gleichzeitig vermietete er mindestens drei Cottages auf dem Gelände. Die Miethöhe legte er selbst fest – und wie viel er tatsächlich verlangte, bleibt unklar. Auch die Ausgaben für Reparaturen und Haushaltskosten wurden nicht offengelegt, kritisierte das National Audit Office.

Kostenloses Wohnen für Beatrice und Eugenie

Die Prinzessinnen Beatrice und Eugenie übernehmen keine royalen Pflichten, haben eigene Karrieren und erfolgreiche Ehemänner. Dennoch lebten sie ab 2008 im St James’s Palace und später im Kensington Palace – ohne Miete zu zahlen. Die Kosten trug zunächst die Queen, später König Charles aus dem Privy Purse. Steuergelder flossen laut Bericht nicht direkt, aber Ex-Minister Norman Baker kritisierte: „Die Königsfamilie zieht die Öffentlichkeit an der Nase herum.“

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Dubiose Finanzen unter Druck

Die Enthüllungen kommen zu einer Zeit, in der das Königshaus wegen undurchsichtiger Immobilienregelungen unter Beschuss steht. Andrew, der wegen seiner Epstein-Verbindungen aus der Royal Lodge ausziehen musste, steht erneut im Fokus. Der Bericht wirft ein schlechtes Licht auf die Finanzpraktiken der Royals und dürfte die Diskussion um die Monarchie weiter anheizen.

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