Die dritte Staffel der HBO-Erfolgsserie „Euphoria“ wird voraussichtlich die letzte gewesen sein. Das gab Serienschöpfer Sam Levinson in einem Interview mit der „New York Times“ bekannt. Der 41-Jährige erklärte, dass die erzählte Geschichte über Sucht und ihre Folgen für ihn nun abgeschlossen sei. Auch der US-Sender HBO bestätigte, dass die Serie nicht fortgesetzt wird.
Eine tragische Wahrheit
„Die Geschichte von ‚Euphoria‘ ist letztlich eine tragische – aber sie ist auch die Wahrheit“, sagte Levinson. „Wenn du heute mit Drogen experimentierst oder welche nimmst, ist es sehr wahrscheinlich, dass es dich umbringt.“ Bereits zuvor hatte Hauptdarstellerin Zendaya das Ende der Serie angedeutet. Die letzte Folge der dritten Staffel wurde am Sonntag ausgestrahlt.
Die Handlung von „Euphoria“
Die Serie ist eine Adaption der gleichnamigen israelischen Miniserie und thematisiert die Probleme von High-School-Schülern in den USA. Sie greift Themen wie Freundschaft, Sexualität, Drogen, Erwachsenwerden, aber auch Traumata sowie psychische und physische Gewalt auf. 2019 liefen die ersten Folgen, 2022 folgte die zweite Staffel.
Im Mittelpunkt steht die drogensüchtige Rue (Zendaya), die nach einem Entzug in ihren Alltag zurückkehrt, aber immer wieder von ihrer Sucht, Rückfällen und psychischen Problemen eingeholt wird. Sie freundet sich mit ihrer Mitschülerin Jules (Hunter Schafer) an, die trans- und bisexuell ist.
Ein weiterer Handlungsstrang dreht sich um Nate (Jacob Elordi), einen beliebten, toxisch männlichen Footballspieler mit Wut- und Gewaltproblemen. Er beginnt eine Affäre mit Cassie (Sydney Sweeney), die bei Männern nach Liebe und Bestätigung sucht.
Die Serie machte Zendaya, Jacob Elordi und Sydney Sweeney zu internationalen Stars. Mit dem Ende von „Euphoria“ geht eine Ära zu Ende, die viele Zuschauer weltweit begeistert hat.



