Die beliebte ZDF-Sendung „Bares für Rares“ begeistert seit Jahren mit außergewöhnlichen Raritäten und ihren Geschichten. Am Donnerstag, dem 4. Juni 2026, standen wieder zahlreiche besondere Fundstücke im Mittelpunkt. Horst Lichter (64) führte durch die Sendung, in der ein Familienschatz für ein spannendes Bieterduell sorgte.
Das Highlight der Folge: Goldarmreif mit Edelsteinen
Carola aus Neu-Isenburg präsentierte einen außergewöhnlichen Goldarmreif, der einst der Tante ihres Mannes gehörte. Das handgearbeitete Schmuckstück aus 18-karätigem Gold stammt aus den 1990er-Jahren und trägt die Punze des renommierten Münchner Hofgoldschmieds Theodor Heiden. Trotz einiger Schäden – einige Diamanten und ein Rubin gingen verloren und mussten repariert werden – beeindruckte der Armreif Expertin Wendela Horz (56). Das Schmuckstück ist mit insgesamt 3,5 Karat Diamanten sowie einem Saphir und einem Smaragd besetzt. Die Expertise schätzte den Wert auf 4500 bis 5000 Euro.
Bieterduell im Händlerraum
Im Händlerraum entwickelte sich ein intensiver Bieterwettstreit. Mehrere Händler wollten sich das exklusive Schmuckstück sichern und trieben den Preis in die Höhe. Am Ende wechselte der Armreif für 5500 Euro den Besitzer und übertraf damit sogar die Schätzung der Experten.
Weitere Raritäten vom 4. Juni 2026
Neben dem Goldarmreif wurden weitere besondere Stücke angeboten. Gabi und Milena aus Burgdorf brachten eine antike Wäschemangel aus der Zeit zwischen 1914 und 1928 mit. Das mechanische Original aus Gusseisen und Buchenholz stammte aus dem Besitz der Großmutter und wurde auf 80 bis 100 Euro geschätzt.
Markus aus Gelnhausen präsentierte einen Schmuckanhänger aus Platin mit vielen Diamanten aus den 1920er Jahren. Der Pfauenfeder-Anhänger, vermutlich in Frankfurt gefertigt, war mit zahlreichen Diamanten besetzt, darunter ein zentraler Stein von etwa 0,1 Karat. Die Schätzung lag bei 600 bis 800 Euro.
Karin aus Bonn brachte eine Bronzestatuette „Kind auf Schildkröte“ von Otto Geyer mit, die um 1900 entstand. Die Kleinbronze wurde der Berliner Gießerei Aktiengesellschaft Gladenbeck zugeschrieben und symbolisiert die Balance im Leben. Der geschätzte Wert lag bei 280 bis 350 Euro.
Oli aus Marburg bot eine limitierte 3D-Edition des Brettspiels „Die Siedler von Catan“ aus dem Jahr 2002 an. Das unbespielte Exemplar der seltenen dreisprachigen Sonderedition wurde in nur 2.500 Exemplaren pro Sprache hergestellt. Die Schätzung lag bei 600 bis 1000 Euro.
Ob und für welche Summen die Stücke letztendlich verkauft wurden, zeigt die heutige Folge von „Bares für Rares“ im ZDF. Haben Sie Fehler entdeckt oder möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!



