Streaming-Dienste locken immer wieder mit vermeintlichen Schnäppchen. Aktuell bietet Wow ein Doppelabo für knapp drei Euro pro Monat an – ein Preis, der im Vergleich zu anderen Anbietern extrem niedrig erscheint. Doch wie viel ist das Angebot wirklich wert? Serien wie House of the Dragon und Filme wie Blood & Sinners sind die Highlights, aber der günstige Preis hat seinen Preis.
Was steckt hinter dem Wow-Angebot?
Wow, ehemals Sky Ticket, wirbt mit einem Doppelabo für 2,98 Euro pro Monat. Dieses beinhaltet Zugriff auf Serien und Filme, darunter die dritte Staffel von House of the Dragon, die ab dem 22. Juni in Deutschland läuft. Laut Markus Böhm vom Spiegel ist das Angebot jedoch mit Einschränkungen verbunden: „So günstig streamen hat seinen Preis.“ Kunden müssen mit Werbeunterbrechungen rechnen oder erhalten nur eine begrenzte Auswahl an Inhalten.
Einschränkungen und versteckte Kosten
Der niedrige Preis gilt oft nur für einen begrenzten Zeitraum, etwa die ersten vier Wochen. Danach steigen die Kosten auf den regulären Preis von 5,99 Euro pro Woche oder mehr. Zudem sind nicht alle Inhalte im günstigen Abo enthalten; aktuelle Blockbuster oder exklusive Serien könnten nur gegen Aufpreis verfügbar sein. Ein weiterer Nachteil: Die Streaming-Qualität ist möglicherweise auf 720p begrenzt, und gleichzeitiges Streamen auf mehreren Geräten ist nicht erlaubt.
Vergleich mit anderen Streaming-Diensten
Zum Vergleich: Netflix kostet ab 7,99 Euro pro Monat (mit Werbung), Amazon Prime Video 8,99 Euro, und Disney+ 8,99 Euro. Wow liegt mit dem Einführungspreis deutlich darunter, aber nach Ablauf der Aktion ist der Preis oft höher als bei der Konkurrenz. Kunden sollten daher die AGB genau prüfen und sich bewusst sein, dass das Schnäppchen nur kurzfristig günstig ist.
Fazit: Lohnt sich das Wow-Abo?
Für Serienfans, die unbedingt House of the Dragon sehen wollen, kann das Angebot attraktiv sein – vor allem, wenn sie bereit sind, Werbung in Kauf zu nehmen. Doch wer langfristig plant, sollte die Gesamtkosten berechnen. Laut Spiegel ist der Deal „für knapp drei Euro pro Monat“ zwar verlockend, aber die Einschränkungen machen ihn nur für bestimmte Nutzer interessant. Ein genauer Blick auf die Vertragsbedingungen ist unerlässlich.



