Deutsche Rettungskräfte leisten in Venezuela nach dem verheerenden Erdbeben medizinische Nothilfe. ISAR-Geschäftsführer Ralf Heuberg gab im Gespräch mit BILD-Chefreporter Michael Engelberg einen Einblick in den aktuellen Einsatz: „Wir sind in der Lage, am Tag 250 Leute zu behandeln.“ Das deutsche Hilfsteam ist seit Tagen im Katastrophengebiet im Einsatz und versorgt Verletzte, darunter viele Kinder und ältere Menschen.
Hilfe aus Deutschland: ISAR im Einsatz
Die Organisation ISAR (International Search and Rescue) hat ein Team aus erfahrenen Notfallmedizinern und Rettungsspezialisten nach Venezuela entsandt. Sie arbeiten unter schwierigsten Bedingungen, oft in provisorischen Feldlazaretten. Die tägliche Kapazität von 250 Behandlungen umfasst sowohl die Versorgung von akuten Verletzungen als auch die Betreuung von Patienten mit chronischen Erkrankungen, die durch das Beben verschlimmert wurden.
Herausforderungen vor Ort
Die Helfer berichten von einer angespannten Lage: Viele Straßen sind zerstört, die Strom- und Wasserversorgung ist zusammengebrochen. Trotz dieser Widrigkeiten gelingt es dem Team, eine kontinuierliche medizinische Versorgung aufrechtzuerhalten. „Jeder Tag ist ein Wettlauf gegen die Zeit“, so Heuberg. „Wir tun alles, um so vielen Menschen wie möglich zu helfen.“
Internationale Zusammenarbeit
Der Einsatz ist Teil einer koordinierten internationalen Hilfsaktion. Deutschland stellt nicht nur Personal, sondern auch medizinisches Material und Ausrüstung zur Verfügung. Die Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und anderen Hilfsorganisationen läuft nach Angaben von ISAR reibungslos. Heuberg betont: „Nur gemeinsam können wir die immense Not lindern.“



