Zehn Jahre nach dem Brexit haben die Briten in einer neuen Umfrage eine ernüchternde Bilanz gezogen. Zwei Drittel der Befragten bewerten den EU-Austritt negativ und sehen ihn als Fehler an. Die Umfrage, die im Juni 2026 veröffentlicht wurde, zeigt, dass die Kosten gestiegen sind, die Wirtschaft gebremst wurde und die Perspektiven für junge Menschen sich verschlechtert haben.
Wirtschaftliche Folgen des Brexits
Laut der Umfrage sind die wirtschaftlichen Auswirkungen des Brexits deutlich spürbar. 64 Prozent der Befragten gaben an, dass die Lebenshaltungskosten gestiegen sind. Zudem beklagten 58 Prozent eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums. Besonders betroffen sind kleine und mittlere Unternehmen, die unter neuen bürokratischen Hürden und Handelshemmnissen leiden.
Auswirkungen auf junge Menschen
Die Umfrage zeigt auch, dass junge Menschen unter 30 Jahren besonders negativ auf den Brexit blicken. 72 Prozent dieser Altersgruppe sehen den Austritt als Fehler. Sie beklagen eingeschränkte Studien- und Arbeitsmöglichkeiten in der EU sowie geringere berufliche Perspektiven. Viele fühlen sich von der Entscheidung der älteren Generation benachteiligt.
Politische Bewertung
Die Umfrage wurde von einem renommierten Meinungsforschungsinstitut durchgeführt und im Handelsblatt veröffentlicht. Die Ergebnisse spiegeln eine anhaltende Unzufriedenheit mit dem Brexit wider, die sich in den letzten Jahren verstärkt hat. Ein Sprecher der britischen Regierung betonte, dass man die Ergebnisse ernst nehme und an einer Verbesserung der Beziehungen zur EU arbeite.
Zukunftsaussichten
Trotz der negativen Bewertung gibt es auch Stimmen, die auf langfristige Chancen verweisen. Einige Ökonomen argumentieren, dass sich die britische Wirtschaft nach einer Anpassungsphase neu positionieren könne. Die Umfrage zeigt jedoch, dass die Mehrheit der Bevölkerung den Brexit weiterhin als Rückschlag betrachtet.



