Die nächste Hitzewelle steht bevor: Nach einem milderen Wochenstart soll es in Deutschland in den kommenden Tagen zunehmend heiß werden, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Bereits am Dienstag werden gebietsweise die 30 Grad geknackt, am Donnerstag sind bis zu 39 Grad möglich. Auch Schauer und Gewitter werden im zweiten Teil der Woche erwartet.
Temperaturen im Detail: Von der Küste bis zum Oberrhein
Laut DWD zeigt sich das Wetter in den einzelnen Regionen wie folgt:
Dienstag: Im Norden und Nordosten liegen die Höchstwerte bei 20 bis 27 Grad, örtlich gibt es etwas Regen. Sonst steigen die Temperaturen auf bis zu 31 Grad, am Oberrhein sogar auf bis zu 33 Grad.
Mittwoch: Vor allem an den Alpen sind einzelne Schauer und Gewitter möglich. An der Küste werden bis zu 30 Grad erreicht, sonst bis zu 36 Grad. Am Mittel- und Oberrhein sowie im Rhein-Main- und Rhein-Neckarraum sind sogar bis zu 38 Grad drin.
Donnerstag: An der Küste könnte das Thermometer auf bis zu 31 Grad klettern, im Rest des Landes auf bis zu 39 Grad. Vom Südwesten und Westen ziehen teils kräftige Schauer und Gewitter auf. In der Nacht zum Freitag ziehen vom Südwesten nach Nordosten weitere Schauer und einzelne Gewitter – es könnte also nass werden.
Gesundheitliche Folgen der Hitze und Badeunfälle
Bereits im Juni hatten extrem hohe Temperaturen bei vielen Menschen zu gesundheitlichen Problemen geführt. Die Notaufnahmen waren in zahlreichen Kliniken überlastet, Rettungskräfte verstärkt im Einsatz. Zudem kamen an den Hitzetagen viele Menschen beim Baden ums Leben. Laut der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ertranken im Juni so viele Menschen wie seit 2003 nicht mehr. Hitze in Krankenhäusern, viele Todesfälle sowie Schäden an Straßen und Schienen wären vermeidbar gewesen. Experten fordern daher bessere Vorbereitung und Schutzmaßnahmen.



