Geheimnisvoller Berg im Iran
Im Zentrum Irans, tief unter der Erde, könnte sich ein weiteres Versteck für das umstrittene Atomprogramm des Landes befinden. Spekulationen ranken sich um den sogenannten „Spitzhackenberg“ (englisch: Pickaxe Mountain). Satellitenbilder zeigen einen Eingangsbereich, der bis zu etwa 135 Meter unter hartem Gestein reicht. Die Anlage könnte zur Anreicherung von Uran oder zur Entwicklung von Nuklearwaffen genutzt werden.
Drohungen aus den USA
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump drohte bereits mit Luftschlägen gegen diese unterirdische Einrichtung. „Wir werden nicht zulassen, dass der Iran Atomwaffen entwickelt“, erklärte Trump in einer Rede. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit Sorge. Insbesondere Israel und die USA sehen in dem iranischen Atomprogramm eine Bedrohung für die regionale Stabilität.
Details zur Anlage
Laut Analysten handelt es sich bei „Pickaxe Mountain“ um eine der am besten geschützten Anlagen Irans. Sie liegt in der Provinz Isfahan und ist durch mehrere Meter dicken Fels geschützt. Dies erschwert militärische Angriffe erheblich. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat bisher keinen Zugang zu der Anlage erhalten. Iran bestreitet, dort illegale Aktivitäten durchzuführen, und betont, das Atomprogramm diene ausschließlich friedlichen Zwecken.
Reaktionen und Ausblick
Die USA haben ihre Sanktionen gegen den Iran verschärft und fordern eine vollständige Inspektion aller Nuklearanlagen. Die EU versucht, diplomatische Lösungen zu finden, um eine Eskalation zu vermeiden. Sollte sich bestätigen, dass Iran unter dem Berg Uran anreichert, drohen neue Konflikte im Nahen Osten. Die Lage bleibt angespannt.



