Taifun Maysak: Über 900 Giftschlangen in China aus Gehegen gespült
Taifun Maysak: Über 900 Giftschlangen in China aus Gehegen gespült

Hunderte Giftschlangen durch Taifun Maysak freigespült

In der südchinesischen Region Guangxi hat der Taifun Maysak für eine unerwartete Gefahr gesorgt: Mehr als 900 giftige Schlangen, darunter Kobras, wurden aus ihren Gehegen gespült. Die Tiere treiben nun in den Fluten und suchen Schutz auf Veranden und in Häusern.

Ein Handyvideo vom Dienstag zeigt eine der entflohenen Schlangen, die ihren Kopf aus dem schlammigen Wasser reckt. Die Aufnahmen belegen die Panik unter den Anwohnern, die versuchen, die Reptilien mit brachialen Methoden von ihren Grundstücken zu vertreiben – mit überschaubarem Erfolg.

Hochwassersaison in China hat begonnen

Die jährliche Hochwassersaison in China hat erst begonnen, doch bereits jetzt haben heftige Regenfälle, Erdrutsche und Tornados zahlreiche Regionen getroffen. In Guangxi brach zudem ein Damm, wodurch die Fluten noch mehr Zerstörung anrichteten. Experten rechnen in diesem Jahr mit einer besonders heftigen Saison, begünstigt durch das Wetterphänomen El Niño, das die Wassertemperaturen im Pazifik ansteigen lässt und extreme Wetterlagen fördert.

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Die örtlichen Behörden warnen die Bevölkerung, sich den Schlangen nicht zu nähern, da viele der Tiere hochgiftig sind. Bisher wurden jedoch keine Bissverletzungen gemeldet.

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