Die Lawra in Kyjiw, eines der bedeutendsten Heiligtümer der Ukraine, ist bei einer Serie russischer Luftschläge schwer beschädigt worden. Die Hauptkirche des berühmten Höhlenklosters, die Mariä-Entschlafens-Kathedrale, geriet in Brand. Das Gelände des Klosters wurde getroffen, die Flammen griffen auf das historische Gebäude über.
Schäden am Höhlenkloster
Nach Angaben ukrainischer Behörden ereignete sich der Angriff am 15. Juni 2026. Die russischen Luftstreitkräfte hatten mehrere Ziele in der Hauptstadt angegriffen. Dabei wurde auch das Höhlenkloster getroffen, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die Mariä-Entschlafens-Kathedrale, die im 11. Jahrhundert erbaut wurde, brannte aus. Die Feuerwehr war im Einsatz, um die Flammen zu löschen. Über Todesopfer oder Verletzte wurde zunächst nichts bekannt.
Bedeutung des Klosters
Das Höhlenkloster ist eines der ältesten und wichtigsten Klöster der Ukraine. Es zieht jährlich zahlreiche Pilger und Touristen an. Die Mariä-Entschlafens-Kathedrale ist das Herzstück des Klosters und ein Symbol des ukrainischen Christentums. Der Angriff wird international scharf verurteilt. Die Ukraine wirft Russland vor, gezielt kulturelles Erbe zu zerstören. Russland selbst hat sich zu dem Vorfall noch nicht geäußert.
Die genauen Schäden sind noch nicht vollständig erfasst. Experten befürchten, dass die Kathedrale irreparable Schäden erlitten hat. Die ukrainische Regierung hat angekündigt, die Kathedrale wieder aufzubauen. Internationale Hilfsangebote gibt es bereits. Der Angriff zeigt erneut die Brutalität des Krieges, der nun schon über zwei Jahre dauert.



