WM 2026: Iran-nahe Aktivisten drohen mit Angriff auf Turnier
WM 2026: Iran-nahe Aktivisten drohen mit Angriff

WM 2026: Iran-nahe Aktivisten drohen mit Angriff auf WM

Eine Iran-nahe Hackergruppe namens „Handala“ behauptet, Zugriff auf Drohnen-Daten des FBI erlangt zu haben und droht damit, diese für Angriffe während der Fußball-Weltmeisterschaft zu nutzen. Die auf die Beobachtung islamistischer Plattformen spezialisierte US-Firma Site veröffentlichte am Freitag eine entsprechende Erklärung. Darin geben die Hacker an, bereits „seit Monaten“ auf jedes Bild und jeden Verdächtigen zugreifen zu können, die von den sogenannten FPV-Drohnen des FBI erfasst wurden. Die Daten stammen laut „Handala“ unter anderem aus Gesichtserkennungssoftware und der Erfassung von Kfz-Kennzeichen. „Erhöht besser Eure Sicherheit für die WM, wir mögen manche dieser Teams überhaupt nicht“, zitierte Site die Erklärung. „FPVs sind überall; Ihr könnt nie wissen, wann eine davon vielleicht in Eurem Mannschaftsbus landet.“ „Handala“ verbreitete auch Bilder, die angeblich von den gehackten Drohnen stammen, doch Site bestritt, dass die Aufnahmen tatsächlich von dort stammen.

Kanzler Merz wünscht DFB-Team in Videoanruf viel Glück

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat der deutschen Fußball-Nationalmannschaft um Bundestrainer Julian Nagelsmann und Kapitän Joshua Kimmich in einem Videotelefonat viel Glück für die Weltmeisterschaft gewünscht. „Ganz Deutschland hält euch die Daumen“, sagte Merz in einem auf Instagram veröffentlichten Video. Deutschland bestreitet sein Auftaktspiel bei der WM am Sonntag (19.00 Uhr/ARD und MagentaTV) gegen Außenseiter Curaçao. Auf der Plattform X schickte Merz zusätzlich motivierende Worte an das DFB-Team: „Das ganze Land steht hinter der Mannschaft. Auf eine starke WM.“ Der 70-Jährige wird den deutschen WM-Start in Houston aus der Heimat verfolgen. Mit Nagelsmann will Merz während der WM in Kontakt bleiben. „Ich würde sagen, Herr Nagelsmann: Wir telefonieren mal zwischendurch, wie der Stand der Dinge ist, wenn die ersten Spiele gelaufen sind“, sagte der Regierungschef in dem Videoanruf, an dem neben Nagelsmann und Kimmich auch Abwehrspieler Jonathan Tah und Stürmer Kai Havertz teilnahmen.

DFB-Team jubelt auch bei WM zur Torhymne „Major Tom“

Der Song „Major Tom“ von Peter Schilling wird auch bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada als Torhymne der deutschen Nationalmannschaft gespielt. Das Lied werde wie auch bei DFB-Heimspielen nach deutschen Treffern in den WM-Stadien ertönen, teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung über die Musikauswahl berichtet. Neben der Tormusik von Peter Schilling hat der DFB mit „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen und „Zeit, dass sich was dreht“ von Herbert Grönemeyer zwei weitere Songs bei der Fifa eingereicht. Unklar ist noch, zu welchen Zeitpunkten die beiden „Signature Songs“ in den Stadien abgespielt werden. Zur WM konnten alle teilnehmenden Nationalverbände eigene Songs bei der FIFA einreichen. Der Klassiker „Major Tom“ wurde bereits vor der Heim-Europameisterschaft 2024 zur Torhymne der deutschen Nationalmannschaft gemacht. Seitdem wird der Song als offizielle Torhymne bei Heimspielen des DFB-Teams abgespielt. Das Lied von Peter Schilling löste im März 2024 „Kernkraft 400“ von Zombie Nation als Torhymne ab. Die DFB-Auswahl bestreitet ihr WM-Auftaktspiel am Sonntag (19.00 Uhr/ARD und MagentaTV) gegen Außenseiter Curaçao.

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Bier billiger: Ecuadors Präsident setzt für WM Steuer aus

Jubel schon vor dem ersten Tor: Die Fans von Deutschlands Gruppengegner Ecuador können sich während der Fußball-WM über deutlich günstigeres Bier freuen. Bis zum Ende des Turniers werden in Ecuador Getränke mit bis zu fünf Volumenprozent Alkohol von der Sonderkonsumsteuer befreit, wie Präsident Daniel Noboa ankündigte. Dadurch dürfte der Bierpreis in dem südamerikanischen Land um 20 Prozent sinken. Der ecuadorianische Restaurantverband (Corec) rechnet während der Weltmeisterschaft mit einem Anstieg des Bierabsatzes um 20 Prozent. An den Spieltagen der ecuadorianischen Nationalmannschaft könnte sich der Bierkonsum sogar verdoppeln, heißt es. Ecuador spielt am Sonntag gegen die Elfenbeinküste, am 20. Juni gegen Curaçao und am 25. Juni gegen Deutschland.

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Verärgerung im Netz: ZDF zeigt WM-Eröffnungsshow verspätet

Die verspätete Live-Schalte im ZDF zur Eröffnungsfeier der Fußball-WM hat in den sozialen Medien mitunter für Verärgerung gesorgt. Der Sender war erst mit mehreren Minuten Verspätung bei der Show vor dem Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika (2:0) im Aztekenstadion auf Sendung gegangen. Als die ersten Künstler bereits auf der Bühne waren, lief noch Werbung. Immerhin war das ZDF dann aber live dabei, als Shakira und Burna Boy ihren offiziellen WM-Song „Dai Dai“ präsentierten. Das Zweite hatte fast vier Stunden vor dem WM-Auftakt mit einigen Studiogästen wie den beiden Ex-Nationalspielern Christoph Kramer und Per Mertesacker die Vorberichterstattung begonnen.

Weitere WM-News

Chef des palästinensischen Fußballverbands wartet auf US-Einreise: Der Präsident des palästinensischen Fußballverbands hat kein Visum für eine Einreise in die USA erhalten. Dschibril Radschub sagte der Nachrichtenagentur AP, er warte in Mexiko-Stadt auf eine Einreiseerlaubnis, um zusammen mit anderen Fußballfunktionären an der WM teilzunehmen. Er halte es nicht für fair, „Fußballern aus aller Welt“ die Teilnahme zu verweigern. Er ist eine von mehreren für die WM akkreditierten Personen, denen die US-Behörden Visa verweigert oder bislang nicht ausgestellt haben.

Südkorea dreht WM-Auftakt gegen Tschechien: Südkorea hat zum WM-Start gegen Tschechien einen Rückstand gedreht und ist mit einem 2:1 (0:0) ins Turnier gestartet. In-beom Hwang (68. Minute) und Hyeon-gyu Oh (80.) trafen für das Team um den enttäuschenden Superstar Heung-Min Son. Kapitän Ladislav Krejci hatte die Tschechen in Führung geköpft (59.).

Löw sieht WM-Aufstockung skeptisch: Weltmeister-Trainer Joachim Löw hält die Aufstockung der Fußball-WM auf 48 Teams für einen Fehler. „Ich bin kein Befürworter von dieser WM. Ich habe immer gesagt, ich fand den Modus mit 32 Mannschaften gut“, sagte Löw bei RTL. Bei allem Respekt für kleinere Nationen sei es für ihn „ein bisschen zu sehr aufgeblasen“.

Keine Einigung über WM-Prämien kurz vor Turnierstart: Kurz vor dem WM-Start der deutschen Nationalmannschaft sind die Verhandlungen über die Turnierprämien zwischen den Spielern und dem DFB nicht abgeschlossen. „Ja, wir sind kurz davor. Also, es sieht gut aus“, sagte Jonathan Tah. Dass kurz vor dem WM-Auftakt nicht alle Prämiendetails vereinbart sind, ist ungewöhnlich.

Dreimal Rot: Schiedsrichter bei WM-Eröffnung im Fokus: Nach dem Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika stand Schiedsrichter Wilton Pereira Sampaio im Mittelpunkt. Der Brasilianer zeigte beim 2:0 des Co-Gastgebers gleich dreimal Rot – das hatte es in einem WM-Auftaktspiel zuvor noch nicht gegeben.

Wieso Mexikos Stürmer Jiménez ein Stirnband trägt: Raúl Jiménez trägt seit einem schweren Zusammenstoß im November 2020, bei dem er einen Schädelbruch erlitt, ein Stirnband mit Schutzpolster, um seine Narbe zu schützen. Der 35-Jährige spielt seither mit dem Band.

WM-Eröffnung in Mexiko begleitet von Protesten: In Mexiko-Stadt und anderen Regionen demonstrierten Lehrer und Angehörige von Vermissten während der Eröffnungsfeierlichkeiten. Die radikale Lehrergewerkschaft CNTE protestierte gegen eine Rentenreform.