Eine Boeing 737 der Fluggesellschaft K2 Airways ist über dem Arabischen Meer vom Radar verschwunden. Die Maschine befand sich auf einem Frachtflug von Schardscha in den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Karachi, Pakistan. An Bord waren fünf Besatzungsmitglieder. Nach Angaben der pakistanischen Flughafenbehörde meldete die Besatzung um 21.18 Uhr Ortszeit (18.18 Uhr deutscher Zeit) ein Problem mit dem Navigationssystem. Nur drei Minuten später verlor die Maschine rapide an Höhe und änderte abrupt ihren Kurs, bevor der Radar- und Funkkontakt endgültig abbrach. Die pakistanische Flughafenbehörde bestätigte den Vorfall auf der Plattform X und teilte mit, dass Such- und Rettungsmaßnahmen im Arabischen Meer unter anderem mithilfe von Kriegsschiffen im Gange seien. Die Ursache für das Verschwinden des Flugzeugs ist nicht bekannt. Ob die Maschine tatsächlich abgestürzt ist, ist noch nicht bestätigt.
Rascher Höhenverlust deutet auf Absturz hin
Die Aufzeichnungen des Flugzeug-Trackers „Flightradar24“ zeigen einen dramatischen Höhenverlust: Der Flieger verlor den Daten zufolge 22.400 Fuß (6,83 Kilometer) pro Minute an Höhe, bevor das Signal endgültig verschwand. Der letzte bekannte Ort lag auf der Höhe von Ormara, etwa 155 Seemeilen (287 Kilometer) westlich von Karachi. Die Boeing 737 war ursprünglich als Passagierflugzeug im Einsatz: ab 1999 bei Aeroflot, fünf Jahre später bei Garuda Indonesia. 2012 wurde das Flugzeug zu einem Frachter umgebaut und von TNT Airways sowie ASL Airlines betrieben. 2024 übernahm K2 Airways die Maschine.
Suchaktion läuft auf Hochtouren
Die pakistanischen Behörden haben eine großangelegte Suchaktion gestartet. Kriegsschiffe der pakistanischen Marine durchkämmen das Arabische Meer vor der Küste Karachis. Bislang gibt es keine Spur von der Maschine oder den fünf Besatzungsmitgliedern. Die Fluggesellschaft K2 Airways hat sich bislang nicht offiziell zu dem Vorfall geäußert. Die pakistanische Luftfahrtbehörde untersucht die Umstände des Verschwindens. Es wird vermutet, dass die Maschine abgestürzt ist, eine offizielle Bestätigung steht jedoch noch aus. Die internationale Luftfahrtgemeinschaft verfolgt die Entwicklungen mit großer Sorge.



