Morddrohungen von Mexiko-Kartell an WM-Stars: Skandal um Ecuador-Spiel?
Morddrohungen von Mexiko-Kartell an WM-Stars

Argentinischer Journalist berichtet von Drohungen gegen Ecuador-Stars

Ein Skandal erschüttert die Fußball-Weltmeisterschaft 2026: Der renommierte argentinische Journalist Eduardo Feinmann (67) berichtet, dass ein mexikanisches Drogenkartell vor dem Sechzehntelfinale zwischen Mexiko und Ecuador Morddrohungen an mehrere ecuadorianische Nationalspieler und deren Familien geschickt habe. Die Drohungen zielten darauf ab, dass die Spieler absichtlich gegen Mexiko verlieren sollten. Mexiko gewann das Spiel mit 2:0 und zog ins Achtelfinale ein, während Ecuador ausschied.

Details der Drohungen: Konkrete Angaben zu Familienangehörigen

Feinmann, der für den Nachrichtensender „A24“ und den Radiosender „Radio Mitre“ arbeitet, erklärte: „Es scheint bestätigt zu sein, dass es Drohungen seitens eines mexikanischen Kartells gegen die ecuadorianischen Spieler gab. Sie haben fünf Spieler kontaktiert und dabei konkrete Angaben zu Familienangehörigen in Ecuador und in Mexiko gemacht.“ Weiter sagte er: „Es gibt viele Spieler aus Ecuador, die in Mexiko spielen, und deshalb könnten sie wissen, wo sie wohnen, wo sie sich aufhalten, wo ihre Familie und ihre Kinder sind.“

Keine offizielle Bestätigung – Gerüchte in Mexiko bekannt

Bislang haben weder die FIFA noch der ecuadorianische Fußballverband oder die mexikanischen Behörden die Vorwürfe offiziell bestätigt. Aus Mexiko verlautet jedoch, dass dort ähnlich lautende Gerüchte kursieren. Welche Ecuador-Stars konkret bedroht wurden, ist unklar. Das Spiel selbst endete mit einem 2:0-Sieg für Mexiko, das zuvor Deutschland besiegt hatte.

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Historischer Hintergrund: Mord an Andrés Escobar 1994

Dies wäre nicht das erste Mal, dass Drogenkartelle bei einer Weltmeisterschaft eine Rolle spielen. Ein trauriges Beispiel ist der Fall des kolumbianischen Verteidigers Andrés Escobar, der bei der WM 1994 nach einem Eigentor gegen die USA (1:2) und dem anschließenden Ausscheiden Kolumbiens in der Gruppenphase zehn Tage später in Medellín erschossen wurde. Der Täter war Humberto Muñoz Castro, ein Fahrer und Leibwächter von Pedro David und Santiago Gallón Henao, die Verbindungen zur organisierten Kriminalität und zum Drogenhandel hatten. Das genaue Motiv konnte nie vollständig geklärt werden.

Auswirkungen auf die WM und den Fußball

Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, wäre dies ein schwerer Schlag für das Turnier und den Fußball insgesamt. Die FIFA steht in der Pflicht, die Vorwürfe zu untersuchen. Der Fall erinnert an die düsteren Schatten, die die organisierte Kriminalität immer wieder auf den Sport wirft. Die Spieler und ihre Familien sind in großer Sorge, während die Fans auf Aufklärung hoffen.

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