Iran-Krieg: Neue Angriffe auf Bahrain und Kuwait – USA verlegen Kampfjets
Neue Angriffe aus dem Iran: Explosionen in Bahrain und Kuwait

Die Spannungen im Iran-Krieg haben am Montag mit neuen Angriffen auf Bahrain und Kuwait eine weitere Eskalationsstufe erreicht. In der Hauptstadt Manama waren Explosionen zu hören, nachdem Luftalarm ausgelöst worden war. Das Innenministerium des Golfstaates rief die Bevölkerung auf, Ruhe zu bewahren und sich in Sicherheit zu bringen. Die US-Botschaft hatte zuvor vor einem möglichen iranischen Angriff auf Orte im Zentrum Manamas gewarnt.

Kuwaits Armee meldet iranische Drohnenangriffe

Auch Kuwait wurde Ziel iranischer Angriffe. Die Armee des Landes meldete am Montag, dass die Luftabwehrsysteme „feindliche Angriffe“ abfingen. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten, sie hätten US-Militärziele in Kuwait angegriffen. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, den Anweisungen der Sicherheitskräfte zu folgen.

USA setzen Angriffswelle fort – neunte Nacht in Folge

Das US-Militär hat seine nächtliche Angriffswelle auf Ziele im Iran nach eigenen Angaben beendet. Ziel der Angriffe waren militärische Kommandozentralen, Flugabwehr- und Küstenüberwachungsanlagen, Raketenabschussvorrichtungen sowie Drohnenstartplätze und Kommunikationsnetzwerke. Laut dem zuständigen Regionalkommando Centcom sollte Irans Fähigkeit geschwächt werden, Handelsschiffe in der Straße von Hormus anzugreifen. Es war die neunte Nacht in Folge mit US-Angriffen.

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Iran: Zwei Öltanker in der Straße von Hormus gesprengt

Die iranischen Revolutionsgarden meldeten, dass zwei Öltanker auf der Südroute durch die Straße von Hormus gesprengt worden seien und nun manövrierunfähig seien. Sie beschuldigten das US-Militär, die Besatzungen aufgefordert zu haben, diese unsichere Passage zu nutzen. Die Meerenge sei weder für den Transport petrochemischer Produkte noch für „einen einzigen Tropfen Öl und Gas“ sicher, solange die US-Aggression andauere. Das US-Militär müsse sich auf eine „Strafaktion“ einstellen. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

US-Soldat im Irak getötet – Zahl der Toten steigt auf 17

Das US-Militär meldete den Tod eines weiteren Soldaten. Ein US-Soldat kam im Nordirak bei einer kontrollierten Sprengung nicht detonierter Kampfmittel aus einer abgeschossenen iranischen Einwegdrohne ums Leben. Ein weiterer Soldat wurde verletzt. Damit steigt die offiziell bekannte Zahl der im Iran-Krieg gefallenen US-Soldaten auf 17.

Demokraten kritisieren Trumps Kriegsführung scharf

Demokratische Mitglieder des US-Kongresses übten scharfe Kritik an der Kriegsführung von Präsident Donald Trump. Der stellvertretende Vorsitzende des Geheimdienstausschusses im Senat, Mark Warner, sagte dem Sender CBS News: „Wir haben buchstäblich Hunderte Schwerverletzte.“ Er betonte, dass es „keine unmittelbare Bedrohung durch den Iran“ gegeben habe, und warf Trump vor, den Krieg ohne Plan begonnen zu haben. Die Abgeordnete Nikki Budzinski schrieb auf X: „Das ist der Preis für Präsident Trumps unnötigen Krieg.“ Ihr Kollege Herbert Conaway forderte Trump auf, den Krieg zu beenden: „Genug ist genug.“

USA verlegen weitere Kampfjets in den Nahen Osten

Medienberichten zufolge verlegen die USA weitere Kampfflugzeuge in die Region. Das „Wall Street Journal“ berichtete, dass Kampfjets vom Typ F-16 vom US-Flugplatz Spangdahlem in der Eifel sowie F-35 vom Stützpunkt RAF Lakenheath in Großbritannien verlegt würden. Auch Tankflugzeuge seien auf dem Weg. Die Entscheidung sei bereits vor dem Tod zweier US-Soldaten am Freitag getroffen worden.

Iran greift jordanische Küstenstadt Akaba an

Israelische und jordanische Streitkräfte haben eine iranische Rakete abgefangen, die auf die jordanische Stadt Akaba am Roten Meer gerichtet war. Die jordanische Armee gab an, insgesamt drei iranische Raketen abgeschossen zu haben, eine vierte sei in einem Wüstengebiet niedergegangen. In mehreren Teilen Jordaniens hatte es Luftalarm gegeben. Die US-Botschaft hatte mitgeteilt, dass Hafen und Flughafen von Akaba wegen „glaubhafter Hinweise auf eine Bedrohung“ evakuiert worden seien. Die jordanische Regierung dementierte jedoch eine Evakuierung und erklärte, beide Einrichtungen arbeiteten im Normalbetrieb.

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IAEA prüft Berichte über Angriff auf AKW-Baustelle

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) prüft Berichte über einen nächtlichen Angriff auf die Baustelle des geplanten iranischen Atomkraftwerks Darchowin. Die Anlage befinde sich in einer sehr frühen Bauphase und habe bei der letzten Inspektion kein nukleares Material enthalten, teilte die IAEA mit.

Rubio würdigt libanesische Friedensbemühungen

US-Außenminister Marco Rubio hat die Bemühungen der libanesischen Regierung für einen Friedensschluss mit Israel gewürdigt. Nach einem Treffen mit dem libanesischen Staatschef Joseph Aoun in Washington lobte Rubio die Regierung in Beirut für ihre „entschlossenen Bemühungen, die Souveränität des Libanon zurückzugewinnen, die Hisbollah zu entwaffnen und den Weg zum Frieden“ mit Israel einzuschlagen. Es war der erste Besuch eines libanesischen Staatsoberhaupts in Washington seit 2009.