Horror auf abgelegener Insel: Python tötet Mutter
Ein schockierender Vorfall ereignete sich auf der abgelegenen indonesischen Insel Pulau Taliabu. Elisabet Yamalau (44) wurde am Dienstag von einem riesigen Netzpython verschlungen, als sie auf einer Plantage die Rinder der Familie zusammentreiben wollte.
Ehemann findet Frau im Schlangenmaul
Gegen 15.30 Uhr verließ die Mutter das Haus im Dorf Ratahaya. Als sie nach zwei Stunden nicht zurückkehrte, machte sich ihr Ehemann Benyamin Lanto (52) auf die Suche. Gegen 18.15 Uhr entdeckte er die riesige Schlange, in deren Maul ein Teil des Körpers seiner Frau steckte. Der örtliche Polizeichef Adnan Wahyu Kashogi bestätigte dies lokalen Medien.
Verzweifelter Rettungsversuch
Lanto griff die Würgeschlange mit einem Werkzeug an und tötete das Tier. Anschließend befreite er die Leiche seiner Frau aus dem Schlangenmaul, doch für die 44-Jährige kam jede Hilfe zu spät. Die Dorfbewohner wurden alarmiert und brachten den Leichnam zurück ins Dorf.
Netzpython – längste Schlange der Welt
Bei der Schlange handelte es sich um einen rund 7,8 Meter langen Netzpython (Malayopython reticulatus), die längste Schlangenart der Welt. Netzpythons leben in weiten Teilen Südostasiens und werden oft in der Nähe von Plantagen und Siedlungen gesichtet.
Angriffe auf Menschen selten, aber immer wieder
Obwohl Angriffe auf Menschen selten sind, kommt es in Indonesien immer wieder zu solchen Vorfällen. In den letzten Jahren wurden mehrfach vermisste Menschen tot in den Bäuchen großer Pythons gefunden, insbesondere in ländlichen Regionen Sulawesis und der Molukken.



