Tragödie in New York: Zwölfjähriger erstickt an Donut
Ein tragischer Vorfall erschüttert die Schulgemeinschaft in Yonkers, New York. Ein zwölfjähriger Schüler ist am Mittwoch in seiner Schule an einem Donut erstickt und gestorben. Wie der US-Sender „ABC7“ berichtet, geschah das Unglück in der „Sonia Sotomayor Community School“. Ein Mitarbeiter entdeckte den Sechstklässler im Flur des vierten Stocks in einer Notlage. Sekunden später eilten weitere Erwachsene herbei. Rettungskräfte versuchten laut „New York Post“ vergeblich, den Jungen wiederzubeleben. Nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus wurde er für tot erklärt.
Schulleiter trauert um „Lichtblick“
Schulrat Aníbal Soler Jr. zeigte sich tief betroffen: „Unsere Kinder leiden. Unsere Mitarbeiter leiden. Unser Schulleiter leidet. Ich leide. Wir wollen niemals ein Kind in unserer Obhut verlieren.“ Er beschrieb den Jungen als einen allseits beliebten Schüler: „Dieser junge Mann war ein Lichtblick im Gebäude. Jeder liebte ihn. Jeder kannte ihn. Und er war voller Energie. Er war pure Freude.“
Polizei prüft Zusammenhang mit TikTok-Challenge
Schulbeamte vermuten laut „ABC7“, dass der Donut im Rahmen einer Schulspendenaktion gekauft wurde. Die Polizei untersucht nun, ob ein Zusammenhang mit einer „One Bite“-TikTok-Challenge besteht, bei der versucht wird, Lebensmittel mit einem einzigen Bissen zu essen. Polizeichef Christopher Sapienza sagte gegenüber „ABC7“: „Es gibt immer eine allgemeine Warnung, TikTok zu meiden, um Betrug und kurzlebigen Trends im Internet vorzubeugen. Wir wissen nicht, ob das hier eine Rolle gespielt hat. Falls ja, werden wir der Sache auf den Grund gehen.“
Vater fordert Aufklärung
Der Vater des Jungen, Raphael Otano, verlangt Aufklärung und möchte anhand der Schulkameras den genauen Hergang rekonstruieren: „Wann er den Donut nahm, wann er wegging, wann er hineinbiss und dann ohnmächtig wurde. Wir müssen das wissen.“ Die Ermittlungen dauern an.



