Ukraine-Krieg: Selenskyj trifft Trump in Washington – Drohnenangriffe auf Moskau und Rumänien
Selenskyj in USA: Treffen mit Trump – Drohnenangriffe auf Moskau

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist am Montag in den USA eingetroffen, um mit US-Präsident Donald Trump zusammenzutreffen. Oberste Priorität habe die Raketenabwehr und die strategische Kooperation mit den USA, erklärte Selenskyj auf X. Die Ukraine benötigt dringend mehr Unterstützung bei der Flugabwehr, um sich gegen russische Angriffe zu verteidigen.

Selenskyj in Großbritannien: Treffen mit Premier Burnham

Zuvor hatte Selenskyj den neuen britischen Premierminister Andy Burnham als dessen ersten ausländischen Besucher empfangen. Burnham betonte: „Großbritannien steht Seite an Seite mit der Ukraine, und unsere Unterstützung bleibt ungebrochen. Russland sollte keinen Zweifel an unserer Entschlossenheit haben, und wir werden nicht nachgeben, bis wir einen dauerhaften und gerechten Frieden für die Ukraine erreicht haben.“ Großbritannien stellte eine neue Störtechnologie zum Schutz ukrainischer Drohnen bereit.

Drohnenangriffe auf Moskau und Eindringen in rumänischen Luftraum

Die Ukraine hat nach russischen Angaben einen großen Drohnenangriff auf Moskau durchgeführt. Eine Drohne schlug in einem Wohnblock ein, teilte Gouverneur Andrej Worobjow mit. Zudem brannten Reifen auf einer Freifläche, nachdem eine Drohne eine Recyclinganlage getroffen hatte. Bei dem Brand handelt es sich um einen Großbrand. Medienberichten zufolge wurde auch eine Lagerhalle getroffen.

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In Rumänien drang erneut eine Drohne in den Luftraum des Nato-Mitgliedslandes ein. Das Verteidigungsministerium teilte mit, zwei F-16-Kampfjets seien aufgestiegen. Die Drohne überquerte die Grenze zur Ukraine, wo später Explosionen gemeldet wurden. Es war bereits der vierte derartige Vorfall innerhalb von vier Tagen; die drei zuvor eingedrungenen Drohnen waren abgeschossen worden.

Ehefrau von Kreml-Sprecher klagt gegen EU-Sanktionen

Tatjana Nawka, Ehefrau des russischen Präsidialamtssprechers Dmitri Peskow, klagt vor dem Europäischen Gerichtshof gegen ihre EU-Sanktionen. Sie fordert die Aufhebung der Strafmaßnahmen und Schadenersatz in Höhe von gut zwei Millionen Euro. Die EU hatte Nawka im Juni 2022 mit einem Einreiseverbot und finanziellen Restriktionen belegt.

Russland zeigt Offenheit für Friedensvorschläge – Angriffe auf Häfen

Russland ist bereit, neue Ideen für den Friedensprozess in der Ukraine zu prüfen, teilt das Außenministerium mit. Ein ukrainischer Insider berichtete von Beratungen zwischen USA und Ukraine über eine mögliche Aussetzung der Luftangriffe. Gleichzeitig meldet das russische Verteidigungsministerium Angriffe auf drei ukrainische Häfen, darunter Odessa und Tschornomorsk, wo Treibstoffanlagen getroffen wurden.

CSU fordert Rüstungsabkommen mit Kiew

Die CSU-Landesgruppe im Bundestag fordert ein zwischenstaatliches Abkommen mit der Ukraine, um die Bundeswehr mit ukrainischer Militärtechnologie aufzurüsten. In einem Papier heißt es: „An diesen Rüstungsinnovationen muss Deutschland teilhaben, um seine eigene Verteidigungs- und Abschreckungsfähigkeit zu stärken.“ Die Hilfe für die Ukraine solle fortgesetzt werden.

Ukraine attackiert russische Öl-Anlagen – Russland beschießt Hafen

Die Ukraine griff in der Nacht ein russisches Öl-Exportterminal in der Region Rostow sowie Anlagen in Jaroslawl und Udmurtien an. Präsident Selenskyj erklärte: „Wir setzen unseren Plan für weitreichende Sanktionen um und verringern Russlands Fähigkeit, den Krieg zu finanzieren.“ Russland beschoss zwei Schiffe in Mykolajiw. Die Angriffe im Schwarzen Meer haben sich in den letzten Wochen verstärkt.

Bei einem Drohnenangriff auf die russische Stadt Belgorod wurden laut Behörden zwölf Menschen verletzt, darunter zwei Kinder. In Rostow am Don gab es zwei Tote und fünf Verletzte. In der Ukraine starben bei einem russischen Angriff auf Tschernihiw zwei Menschen, darunter ein zehnjähriges Kind, wie Präsident Selenskyj mitteilte.

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