Ukrainische Drohnen setzen erneut Ölraffinerien in Russland in Brand
Ukrainische Drohnen treffen Öldepots in Russland

Ukrainische Kampfdrohnen haben in der Nacht zum Donnerstag zwei Öldepots in Russland in Brand gesetzt. In der Region Twer nordwestlich von Moskau brach ein Feuer in einem Reservoir der „Ölbasis Twer“ aus, wie Gouverneur Witali Koroljow russischen Nachrichtenagenturen mitteilte. Die Löscharbeiten dauerten demnach an. Zeitgleich ging auch in der südrussischen Region Stawropol ein Öldepot in Flammen auf. Gouverneur Wladimir Wladimirow bestätigte zunächst einen Brand in einem Industrieobjekt in der Ortschaft Wjasniki, räumte später jedoch ein, dass die Flammen auf die Brennstoffreservoirs übergegriffen hätten. Aus Sicherheitsgründen müssten angrenzende Straßen evakuiert werden.

Öltanker im Asowschen Meer getroffen

Erneut wurden auch russische Öltanker Ziel der ukrainischen Drohnenangriffe. Der Gouverneur der Region Rostow, Juri Sljussar, berichtete von zwei Einschlägen auf Schiffen im Asowschen Meer. Die Brände hätten die Evakuierung der Mannschaften erzwungen. Bereits am Vortag hatte Sljussar Drohnenattacken auf zwei Schiffe gemeldet; die ukrainischen Drohnentruppen sprachen zeitgleich von Treffern bei neun Schiffen.

Die Ukraine setzt im Abwehrkampf gegen die russische Invasion verstärkt auf Drohnenangriffe gegen strategische Ziele im russischen Hinterland. Die russische Flugabwehr scheint diesen Angriffen oft nicht gewachsen zu sein. Die Angriffe auf Ölanlagen und Tanker sollen die russische Ölindustrie treffen, die eine zentrale Rolle für die Kriegsfinanzierung spielt.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration
Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram