USA setzen Luftangriffe auf Iran neunte Nacht fort
USA setzen Luftangriffe auf Iran neunte Nacht fort

Die Vereinigten Staaten haben ihre Luftangriffe auf den Iran in der neunten Nacht in Folge fortgesetzt. Dies gab das US-Verteidigungsministerium am frühen Morgen bekannt. Gleichzeitig betonte US-Außenminister Marco Rubio, dass Washington weiterhin auf eine diplomatische Lösung hoffe.

Hintergrund der anhaltenden Angriffswelle

Die Angriffsserie begann vor neun Tagen nach dem Ende einer kurzlebigen Feuerpause. Die USA bezeichnen die Operation als „epische Wut“. Nach offiziellen Angaben wurden bisher über 140 militärische Ziele im Iran getroffen, darunter Luftwaffenstützpunkte, Raketenstellungen und Einrichtungen der Revolutionsgarden.

Rubio erklärte in einer Pressekonferenz: „Wir sind zu einem Dialog bereit, aber der Iran muss zunächst seine aggressiven Aktivitäten in der Region einstellen. Die militärischen Schläge sind notwendig, um unsere Sicherheit und die unserer Verbündeten zu gewährleisten.“

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Internationale Reaktionen und Proteste

Die anhaltenden Angriffe haben weltweit Proteste ausgelöst. Vor iranischen Botschaften in mehreren Hauptstädten kam es zu Demonstrationen, bei denen Teilnehmer die Flagge der Islamischen Republik verbrannten. In Dubai wurde das iranische Konsulat Ziel eines Drohnenangriffs, den US-Außenminister Rubio bestätigte. Details zu den Tätern wurden nicht genannt.

Die Vereinten Nationen riefen beide Seiten zur Zurückhaltung auf. Generalsekretär António Guterres warnte vor einer weiteren Eskalation, die die gesamte Region destabilisieren könnte.

Militärische Eskalation und Drohungen

Präsident Donald Trump schloss den Einsatz von Bodentruppen nicht aus. In einer Stellungnahme sagte er: „Wir werden nur dann Bodentruppen einsetzen, wenn es einen sehr guten Grund gibt.“ Gleichzeitig wurden B-2-Bomber in Richtung Iran in Marsch gesetzt, um neue Präzisionsschläge durchzuführen.

Die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Wasserstraßen für den globalen Öltransport, ist Schauplatz heftiger Kämpfe. Die USA meldeten die Zerstörung von 140 „Mullah-Zielen“ in der Region. Die iranische Führung drohte mit Vergeltung und der Schließung der Meerenge.

Diplomatische Bemühungen trotz Konflikts

Trotz der anhaltenden Angriffe signalisieren die USA weiterhin Gesprächsbereitschaft. Rubio betonte, dass die diplomatischen Kanäle offen blieben. Vermittlungsversuche durch europäische und asiatische Staaten seien im Gange, bisher jedoch ohne greifbaren Erfolg.

Die neunte Nacht der Angriffe zeigt die unverminderte Härte des US-Militäreinsatzes. Ob die diplomatischen Bemühungen noch eine Chance haben, bleibt abzuwarten.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration