Zugunglück in Bedfordshire: Züge kollidieren – Schwerverletzte befürchtet
Am Freitagabend ereignete sich nördlich von London ein schweres Zugunglück. Zwischen Bedford und Luton stießen zwei Züge zusammen. Ersten Berichten zufolge gibt es zahlreiche Verletzte, darunter auch Schwerverletzte. Die genaue Anzahl der Opfer ist noch unklar, doch die Rettungskräfte sind mit einem Großaufgebot im Einsatz.
Die Kollision wurde gegen 18:45 Uhr gemeldet. Feuerwehr und Rettungsdienste aus Bedfordshire eilten zum Unfallort. In sozialen Medien kursieren Bilder und Videos, die einen stark beschädigten Zug auf den Gleisen zeigen. Auch Menschen, die offenbar Fahrgäste sind, sind auf einer angrenzenden Straße zu sehen.
Die Bedfordshire Polizei rief die Bevölkerung dazu auf, nicht zum Unfallort zu reisen. Man verstehe die Sorge um Angehörige, aber die Straßen müssten für die Rettungsfahrzeuge frei bleiben. Die Polizei bat darum, auf offizielle Updates zu warten.
Ein Sprecher der Rail, Maritime and Transport Union äußerte sich „zutiefst besorgt“ über die schweren Verletzungen von Zugpersonal und Fahrgästen. Auch Verkehrsministerin Heidi Alexander zeigte sich besorgt und dankte den Rettungskräften. Sie erklärte, die Regierung arbeite eng mit der Bahn und lokalen Partnern zusammen, um die Betroffenen zu unterstützen.
Krankenhäuser in der Umgebung bereiten sich auf die Aufnahme von mehr als 50 Verletzten vor. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen an. Es wird davon ausgegangen, dass es sich um einen der schwersten Zugunfälle in der Region seit Jahren handelt.
Die Rettungsarbeiten dauern an. Angehörige von Reisenden auf dieser Strecke werden gebeten, sich bei den eingerichteten Hotlines zu melden. Die Sperrung der Strecke wird voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern.



