Schwere russische Luftangriffe auf Kiew
Bei erneuten schweren Luftangriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew ist das historische Höhlenkloster Petscherska Lawra schwer beschädigt worden. Die Angriffe ereigneten sich am 15. Juni 2026 und hinterließen eine Spur der Verwüstung in der Stadt. Das Kloster, eines der ältesten und bedeutendsten orthodoxen Heiligtümer, erlitt erhebliche Schäden an mehreren Gebäuden.
Russland weist Verantwortung von sich
Das russische Verteidigungsministerium erklärte, dass nicht russische Raketen, sondern US-amerikanische Luftabwehrraketen für die Zerstörung verantwortlich seien. Diese Behauptung wurde von unabhängigen Beobachtern jedoch als Versuch gewertet, die eigene Verantwortung zu leugnen. Die ukrainische Regierung wies die Vorwürfe umgehend zurück und beschuldigte Russland, gezielt kulturelles Erbe zu zerstören.
Internationale Reaktionen
Die Angriffe lösten weltweit Empörung aus. Die UNESCO kündigte eine Untersuchung der Schäden an dem UNESCO-Weltkulturerbe an. EU-Vertreter verurteilten die Attacken als weiteren Beweis für die Missachtung internationalen Rechts durch Russland. Die USA betonten, dass ihre Militärhilfe ausschließlich defensiven Zwecken diene und nicht für Angriffe auf zivile Einrichtungen genutzt werde.
Folgen für die Zivilbevölkerung
Neben dem Kloster wurden auch Wohngebiete getroffen. Nach Angaben der Stadtverwaltung kamen mindestens fünf Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Die Luftabwehr der Ukraine konnte einen Teil der Raketen abfangen, doch die heftigen Angriffe überforderten die Systeme zeitweise. Die Strom- und Wasserversorgung in mehreren Stadtteilen brach zusammen. Rettungskräfte arbeiten unter Hochdruck, um Verschüttete zu bergen und die Schäden zu beheben.



