USA planen drastische Reduzierung von Jets und Kriegsschiffen in Europa
USA reduzieren Jets und Kriegsschiffe in Europa drastisch

USA planen drastische Reduzierung von Jets und Kriegsschiffen in Europa

Die USA erwägen einem Bericht der New York Times zufolge, die Anzahl der Flugzeuge und Kriegsschiffe, die sie für NATO-Einsätze in Europa bereitstellen, um ein Drittel zu verringern. Dies berichtet die Zeitung unter Berufung auf zwei hochrangige europäische Insider. Die NATO und das US-Verteidigungsministerium haben zunächst nicht auf Anfragen reagiert. Der Plan sieht vor, die Zahl der F-16- und F-15E-Kampfflugzeuge von etwa 150 auf 100 zu reduzieren, die Seeaufklärungsflugzeuge von 26 auf 15 zu senken und sämtliche acht Luftbetankungsflugzeuge abzuziehen. Dies würde die Fähigkeit der NATO für Angriffe auf weiter entfernte Ziele und Überwachungsaufgaben einschränken.

Ukrainischer Gouverneur ruft zur Flucht aus besetzten Gebieten auf

Der Militärgouverneur des südostukrainischen Gebiets Saporischschja, Iwan Fedorow, hat die Zivilisten im russisch besetzten Teil der Region zur Ausreise aufgerufen. Die Risiken für die Bevölkerung stiegen, da die ukrainischen Streitkräfte gezielt die militärische Infrastruktur der Besatzer angriffen und die russische Armee verstärkt eigene Objekte schütze. Fedorow veröffentlichte Kontakte von Hilfsorganisationen und staatlichen Stellen, die bei der Ausreise helfen können.

742 ukrainische Religionsstätten durch Krieg beschädigt

In den ersten vier Jahren des russischen Krieges gegen die Ukraine wurden mindestens 742 Kirchen und andere religiöse Stätten zerstört oder beschädigt. Dies geht aus einer Statistik der ukrainischen NGO „Arbeitskreis für die wissenschaftliche Untersuchung von Religionen“ hervor. 70 Bauwerke wurden vollständig zerstört, 119 schwer beschädigt. Die meisten liegen nahe der Frontlinie oder in besetzten Gebieten. 53 Prozent der betroffenen Stätten gehören zur ukrainisch-orthodoxen Kirche.

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Ukrainische Truppen in Kostjantyniwka von Einkesselung bedroht

Die Lage für die Verteidiger der Stadt Kostjantyniwka im Osten der Ukraine hat sich weiter verschlechtert. Laut Serhij Jaryj, Kommandeur eines Drohnenbataillons, befindet sich die Stadt in einer Halbeinkreisung, da der Feind bei Tschassiw Jar und Berestok vorgestoßen ist. Die russische Armee kontrolliere zunehmend die beiden Hauptnachschubwege, was Evakuierungen und Versorgung stark erschwere. Ukrainische Lagekarten bestätigen die Umfassung von drei Seiten.

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Weitere Entwicklungen im Überblick

  • Verletzte in Russland: Bei ukrainischen Angriffen auf die Grenzregion Brjansk stieg die Zahl der Verletzten auf zehn, darunter ein fünfjähriger Junge. Zwei Menschen kamen ums Leben.
  • Drohnenkrieg: Die Ukraine sieht sich im Drohnenkrieg zunehmend im Vorteil. Armeechef Olexander Syrskyj sprach von einem Verhältnis von 1,5 zu 1 zugunsten der ukrainischen Truppen bei frontnahen Drohnen.
  • Diplomatie: Die Botschafter Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens wurden zu einem Gespräch ins russische Außenministerium einbestellt. Der ukrainische Botschafter Makeiev dankte den deutschen Steuerzahlern für die Unterstützung.
  • Wirtschaft: Eine Studie des IfW Kiel zeigt, dass die russische Kriegswirtschaft an ihre Grenzen stößt. Die liquiden Vermögenswerte des Staatsfonds sanken von 6,5 auf 1,8 Prozent des BIP, die Öl- und Gaseinnahmen brachen um 45 Prozent ein.
  • Atomkraftwerk Saporischschja: Das besetzte AKW ist erneut von der externen Stromversorgung abgeschnitten. Die Dieselgeneratoren übernahmen die Notversorgung.
  • Raffinerie in Südrussland: Eine Drohnenattacke setzte die Raffinerie in Afipski in Brand. Verletzte gab es nicht.